Test: Highland Park Fire Edition

Die Highland Park Fire Edition brachte die auf den schottischen Orkney Inseln gelegene Highland Park Distillery im Frühjahr 2017 auf den deutschen Markt. Der als Sonderedition zu Ehren der Feuer-Mythen und Legenden der Wikinger aufgelegte Single Malt Whisky folgte der im Vorjahr gelaunchten Ice Edition und beendete zugleich die zweiteilige Reihe. Bei der Herstellung setzte die Brennerei wie gewohnt auf das vor Ort über brennendem Torf getrocknete Gerstenmalz und das Wasser der nahen Quelle „Cattie Maggie“. Auf die Fermentation der Zutaten folgte die zweifache Destillation in Kupferbrennblasen. Anschließend verbrachte der Whisky

Test: Dos Mas Mex Shot

Mitte 2011 fiel hierzulande der Startschuss für den Dos Mas Mex Shot durch das Unternehmen MBG International Premium Brands in Paderborn. Bei dem modernen Partyshot des deutschen Herstellers handelt es sich um einen hauseigenen Zimtlikör, der mit einem nicht näher beschriebenen und aus Mexiko importierten Tequila verfeinert wird. Offizielle Angaben zum Mischungsverhältnis sind ebenfalls nicht bekannt. Außerdem erfährt der Likör eine Süßung mit Zucker und eine Färbung durch die Hinzugabe von Farbstoff. Das Alkoholvolumen wird mit Wasser abschließend bei 20 Prozent eingestellt

Test: Jameson Distiller’s Safe

Mit dem Jameson Distiller’s Safe kam im Spätsommer 2016 ein Blended Irish Whiskey als Bestandteil der dreiteiligen Whiskey Makers Series nach Deutschland. Die in der Midleton Distillery im irischen County Cork entstehende Kernqualität ist dem „Spirit Safe“ gewidmet, einem Instrument, das der Head Distiller Brian Nation zur Kontrolle des Destillationsvorgangs verwendet. Der Head Distiller durfte den Whiskey maßgeblich gestalten, um sein Handwerk zu betonen und den geschmacklichen Einfluss des Destillats hervorzuheben. Seine Wahl fiel auf einen Blend aus dreifach destillierten Pot-Still- und Grain-Whiskey. Die Reifung erfolgt in nicht

Test: N Gin Vlc

Im Jahr 2011 gab das Unternehmen DHV Destilados Premium in Uriel in der spanischen Provinz Valencia den N Gin Vlc frei. Nach einer in zweijähriger Entwicklungszeit kreierten Rezeptur stellt Master Distiller Francisco Perea den Gin in der Brennerei Distillerias Liber in Padul in der andalusischen Provinz Granada aus ausgewählten Botanicals und dem Wasser aus den Bergen der nahen Sierra Nevada her. Jedes Botanical wird einzeln in Neutralalkohol mazeriert und in einer Double Copper Still gebrannt, um vereint einen zweiten Brennvorgang zu durchlaufen. Zu den verwendeten Botanicals zählen Wacholder, valencianische

Test: Gin Sul

In der von Stephan Garbe im Jahr 2013 gegründeten Altonaer Spirituosen Manufaktur in Hamburg entsteht der erstmals im Januar 2014 ausgelieferte Gin Sul. Der Gründer ließ sich bei der Entwicklung der Rezeptur von seiner Sehnsucht nach Portugal und dessen Flora lenken. Die daher eine mediterrane Richtung aufweisende Rezeptur umfasst eine nicht genannte Anzahl Botanicals, angeführt von der Lack-Zistrose als Schlüsselingredienz. Bei der Lack-Zistrose handelt es sich um ein im Mittelmeerraum sowie an der portugiesischen Atlantikküste vorkommendes Gewächs, in dessen Blättern und Zweigen ein als Labdanum bezeichnetes Harz

Test: Glenfiddich Project XX

Beim Glenfiddich Project XX handelt es sich um die Nummer zwei der im Oktober 2016 von der Glenfiddich Distillery freigegebenen „Experimental Series“. Für die Entstehung dieses Single Malt Whiskys reisten 20 Markenbotschafter aus 16 Ländern zur Brennerei in die Speyside innerhalb der schottischen Highlands. Jeder durfte ein Fass aus dem „Conval Warehouse“ auswählen, die anschließend von Malt Master Brian Kinsman vermählt wurden. Die Wahl der Experten fiel auf 17 ehemalige Bourbonfässer, zwei ehemalige Sherryfässer und ein Portpipe. In jedem steckte der von Glenfiddich aus gemälzter Gerste und dem Wasser der Robbie-Dhu-Quellen in

Test: Clockers Herb

Nicht nur Gin, sondern auch einen Clockers Herb genannten Kräuterlikör führt die Clockers Bar im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Hinter dem Likör steht das Unternehmen Urban Jungle Distillery, das seine Anschrift mit der Bar teilt und die Herstellung in die Ferne zur Augustus Rex Spezialitätenbrennerei nach Dresden auslagert. Die Rezeptur umfasst insgesamt 52 Kräuter, die eine separate Mazeration in Neutralalkohol erfahren. In der Brennerei führt man die einzelnen Mazerate zum Likör zusammen. Abschließend erfolgt die Süßung und die Einstellung des Alkoholvolumens bei 50 Prozent durch die Hinzugabe von Wasser

Test: Bruichladdich Islay Barley 2009

Seinen Weg auf den deutschen Markt schaffte der Bruichladdich Islay Barley 2009 gegen Ende 2015. Bei dieser limitierten Jahrgangsabfüllung handelt es sich um einen Single Malt Whisky, für den die Bruichladdich Distillery auf der schottischen Insel Islay ausschließlich vor Ort angebaute Gerste bezog. Bereits im Jahr 2008 wurden die Gerstensorten „Publican“ und „Oxbridge“ von den im Inneren der Insel gelegenen Farmen Cruach, Claggan, Island und Mulindry geerntet und verarbeitet. Im Jahr 2009 erfolgte die Destillation des ungetorften Gerstenmalzes und die Einlagerung in ehemaligen Bourbonfässern aus amerikanischer

Test: Hoos London Gin

Seit dem Jahr 2014 stellt Heiko Hoos seinen Hoos London Gin in Karlsruhe her. Der Gründer setzt bei der Herstellung auf eine Rezeptur aus 15 Botanicals, darunter frische sowie getrocknete Zutaten wie Wacholderbeeren, Koriander, Zitronen- und Orangenzesten, Majoran, Zitronenmelisse, Kiefernknospen, Süßfenchel, Kamille und Kardamomsamen. Gemeinsam gelangen die Kräuter und Gewürze zur Mazeration in Neutralalkohol, bis zur schonenden Destillation bei niedrigen Temperaturen in einer Kupferbrennblase. Jede der kleinen Chargen erhält eine separate Ruhephase über mehrere Wochen, um anschließend ungesüßt und

Test: Ardbeg Corryvreckan

Der Ardbeg Corryvreckan erweitert seit dem Jahr 2009 das Kernsortiment der Ardbeg Distillery auf der schottischen Insel Islay. Den nach einem Wasserstrudel nördlich der Inseln Islay und Jura benannten Single Malt Whisky gewinnt die Brennerei aus dem stark getorften Gestenmalz – der Phenolgehalt liegt bei circa 50 ppm – von Port Ellen Maltings und dem torfigen Wasser aus dem nahen Loch Uigeadail. Versehen mit Hefe findet die Fermentation über mindestens 50 Stunden statt, ehe es anschließend zu einer zweifachen Destillation in Kupferbrennblasen kommt. Ein sogenannter Purifier lässt schwere und damit torfhaltige

Test: Juniper Jack London Dry Gin

Im Jahr 2015, nach 18-monatiger Entwicklungsphase, kam der Juniper Jack London Dry Gin auf den Markt. Der von Jörg Fiedler und dessen Unternehmen Independent Spirit ins Leben gerufene Gin hat seine Heimat in Dresden, während die Herstellung der Master Distiller Siegbert Hennig in der dem Weingut Schloss Proschwitz „Prinz zur Lippe“ angeschlossenen Brennerei im sächsischen Reichenbach in der Nähe von Meißen vornimmt. Zum Einsatz kommt eine Auswahl von zehn Botanicals, angeführt von Wacholder, dessen Beeren vollkommen unbehandelt, inmitten rauer Wildnis auf 750 Metern Höhe in einem Nationalpark in Kroatien

Test: Four Roses Single Barrel

Den Four Roses Single Barrel führt die Four Roses Distillery im US-Bundesstaat Kentucky als ihr Flaggschiff. Üblicherweise stellt die Brennerei zehn verschiedene Geschmacksrichtungen auf Basis fünf verschiedener Hefen und zweier unterschiedlicher Getreidemischungen her, um diese nach fünf bis zehn Jahren separater Reifung in einem Straight Bourbon Whiskey zu vereinen. Beim Single Barrel wählt der Master Distiller jedoch persönlich die besten Fässer einer einzigen Rezeptur aus, die auf einer Getreidemischung aus 60 Prozent Mais, 35 Prozent Roggen und fünf Prozent Gerstenmalz basiert. In einem eingeschossigen

Test: Bavarka Bavarian Gin

Den Bavarka Bavarian Gin brachte die Lantenhammer Destillerie im bayerischen Hausham am Schliersee im Jahr 2014 auf den Markt. Das Team um Destillateurmeister Tobias Maier verwendet den bereits in 2012 gelaunchten Bavarka Bavarian Vodka als Basis. In den aus deutschen Kartoffeln siebenfach destillierten Vodka kommen insgesamt zehn auf bayerischem Boden gewachsene Botanicals zur Mazeration, darunter Wacholderbeeren, Hopfen, Fenchelsamen, Heublume, Orange- und Zitronenschale. Nach der Mazeration erfolgt ein erneuter Brennvorgang. Zur abschließenden Flaschenabfüllung stellt die Brennerei

Test: Brugal 1888

Den Brugal 1888 führt die in der Dominikanischen Republik beheimatete Marke Brugal als ihren Gran Reserva Familiar. Die im Jahr 1888 errichtete Brennerei gewinnt diesen braunen Rum in einem kontinuierlichen Destillationsverfahren aus Zuckerrohrmelasse – einem Nebenprodukt der Zuckerherstellung. Nach der Fermentation und dem Brennvorgang versehen die Maestro Roneros das Destillat mit einer 14-jährigen Reifung im Klima der Karibik: zuerst acht Jahre lang in ehemaligen Bourbonfässern aus amerikanischer Eiche, danach noch weitere sechs Jahr in ehemaligen Sherryfässern aus europäischer Eiche. Im Anschluss

Test: Bulleit Bourbon

Der Bulleit Bourbon stammt von der im US-Bundesstaat Kentucky ansässigen Bulleit Distilling Company. In deren Auftrag produzieren nicht genannte Großbrennereien den Kentucky Straight Bourbon Whiskey nach einer bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückreichenden Rezeptur der Familie Bulleit. Ab 2017 erfolgt die Herstellung auch in einer eigens neu errichteten Destillerie. Den Ausgang bilden neben einer Getreidemischung aus 68 Prozent Mais, 28 Prozent Roggen und vier Prozent gemälzte Gerste ein spezieller Hefestamm sowie das durch Kalkstein gefilterte Wasser der Region. Nach der Fermentation und

Test: MOM Gin

Im Frühling 2016 kam der bereits im Jahr 2015 aufgelegte MOM Gin aus Spanien nach Deutschland. Den namentlich sowie mit abgewandelten Sprüchen wie „God save the Gin“ der britischen Queen Mum gewidmeten Dry Gin lässt das andalusische Familienunternehmen González Byass in London herstellen. In einer vierfachen Destillation über Kupfer erfährt ein Neutralalkohol die Aromatisierung mit einer Auswahl an über acht Botanicals. Allen voran stehen rote und exotische Beeren, die den Gin für eine weibliche Zielgruppe attraktiv machen sollen. Weiterhin zählen Wacholder, Lilienwurzel, Cranberry, Koriander,

Test: Bowmore Vault Edition No. 1 Atlantic Sea Salt

Der im Spätjahr 2016 gelaunchte Bowmore Vault Edition No. 1 Atlantic Sea Salt ist der Anfang einer Reihe von insgesamt vier im Jahresabstand folgenden Limited Editions. Im Rahmen der parallel laufenden Kampagne „Unlock hidden depths“ aufgelegt, richten die Sonderabfüllungen den Fokus auf die seit der Gründung der Bowmore Distillery auf der schottischen Insel Islay im Jahr 1779 in Betrieb befindlichen „No. 1 Vaults“, dem wohl ältesten Lagerhaus seiner Art in Schottland. Außerdem widmet sich die Reihe den vier Hauptaspekten der für Bowmore typischen Aromatik, angefangen beim Meersalz des Atlantiks. Bei der Herstellung dieses

Test: Our/Berlin Vodka

Mit dem Launch des Our/Berlin Vodkas im März 2013 fiel der Startschuss für die Marke Our/Vodka. Das von der Schwedin Åsa Caap in Kooperation mit Pernod Ricard entwickelte Projekt sieht die überwiegend händische Herstellung von Vodka in Manufakturen in ausgewählten Städten der Welt vor. Dabei kommt stets die selbe Rezeptur jedoch mit ausschließlich lokal und regional vorkommenden Zutaten zum Einsatz. Die Berliner Variante stellt eine von Jon Sanders und Pauline Hoch unter dem Unternehmensnamen Tioli geführte Mikrodestille aus Berliner Wasser, deutschem Weizen und einer eigens entwickelten Hefekultur

Test: Amazonian Gin Company

Hinter dem Amazonian Gin Company steht die Inca Distillery mit Sitz in der peruanischen Hauptstadt Lima. Inspiriert von Gesprächen mit Dr. Leonille Schweizer und den beiden in Lima populären Bartendern Luis Flores und David Romero kreierte Chef-Destillateur Eric Röthig-López den Gin fast ausschließlich mit im Amazonasgebiet vorkommenden Botanicals. Darunter befinden sich Physalis, Camu-Camu, Paranüsse, Sacha Inchi Nüsse, Süß Zitrone, Zedrat Zitrone und Limette. Einzig der Wacholder stammt aus Mazedonien. Alle Kräuter und Gewürze verarbeitet der Chef-Destillateur zusammen mit vierfach aus regionalem Zuckerrohr

Test: Oban Little Bay

Im Frühjahr 2016 schaffte der Oban Little Bay seinen Weg auf den deutschen Markt. Den Single Malt Whisky stellt die im Jahr 1794 an der Westküste der schottischen Highlands gegründete Oban Distillery aus leicht getorftem Gerstenmalz und dem Wasser des Loch Gleann a’Bhearraidh in Ardconnel her. Die zusammen mit Hefe fermentierten Zutaten erfahren eine zweifache Destillation in kleinen Kupferbrennblasen, um anschließend für unbestimmte Dauer heranzureifen. Welche Fasssorten für die Reifung zum Einsatz kommen, nennt die Brennerei offiziell nicht. Verschiedene Quellen sprechen von der parallelen Lagerung in

Test: Bloom Gin

Der Bloom Gin ist ein London Dry Gin von G&J Distillers in England. Joanne Moore, von 2006 an Master Distillerin der seit 1761 aktiven Brennerei, verwendet für die von ihr kreierte Rezeptur insgesamt sieben Botanicals. Zu den Schlüsselzutaten zählen Kamille aus Frankreich und Heckenkirschen sowie Pomelo aus China, während auch klassische Gewürze und Kräuter wie Wacholderbeeren aus der Toskana ihren Weg in den Gin finden. Nach der dreifachen Destillation der in Neutralalkohol mazerierten Botanicals erfolgt die Abfüllung in Flaschen. Mittels der Zugabe von frischem, entmineralisiertem Quellwasser stellt die Brennerei

Test: Hakushu 12 Jahre

Den Hakushu 12 Jahre stellt die inmitten der Wälder des Kaikomagatake-Berges in den südlichen japanischen Alpen gelegene Hakushu Distillery her. Die im Jahr 1973 vom Unternehmen Suntory gegründete Brennerei setzt bei der Herstellung ihres Single Malt Whiskys auf getorftes Gerstenmalz und durch Jahrtausende altes Granitgestein gefiltertes Regen- und Schmelzwasser. Nach einer zweifachen Destillation in Kupferbrennblasen erfährt der sogenannte New Make eine zwölfjährige Reifung in amerikanischen Ex-Bourbonfässern, europäischen Ex-Sherryfässern und Ex-Bourbon-Hogsheads. Nach der Reifezeit vermählt der

Test: Ron Botucal Mantuano

Im Oktober 2016 stellte die Destilería Unidas in Venezuela den neuen Ron Botucal Mantuano vor. Der als Auftakt einer neuen optischen sowie geschmacklichen Ausrichtung konzipierte Rum gehört zur Tradition Range der auch als Ron Diplomático bekannten Marke und ersetzt seit seinem Launch den Ron Botucal Reserva. Die Basis für die Herstellung bilden Virgin Sugar Cane Honey – der frische Zuckerrohrsaft – sowie Melasse. Im Detail setzt das venezolanische Haus für unterschiedlich schwere Destillate auf drei verschiedene Destillationsapparate: Kolonnen, Dampfkessel und Brennblasen. Das Mischungsverhältnis beträgt final

Test: Bavarka Bavarian Vodka

Seit dem Jahr 2012 entsteht der Bavarka Bavarian Vodka in der Lantenhammer Destillerie in Hausham nahe des Schliersees. Der Destillateurmeister Tobias Maier und sein Team verarbeiten Kartoffeln aus deutschem Anbau und Quellwasser des Mangfallgebirges in den bayerischen Voralpen. Nach einer siebenfachen Destillation kommt der Vodka für eine unbestimmte Ruhezeit in Steingutgefäße. Mit der Flaschenabfüllung stellt der Hersteller mittels Quellwasser das Alkoholvolumen bei 43 Prozent ein. Ob es dabei zusätzlich zu einer Filtration kommt, ist den offiziellen Herstellerangaben nicht zu entnehmen

Test: Averna Amaro Siciliano

Den Averna Amaro Siciliano stellt das traditionsreiche Haus Fratelli Averna auf Sizilien her. Nach einer von Gründer Don Salvatore Averna im Jahr 1868 entwickelten Rezeptur stehen circa 60 verschiedene Kräuter, Wurzeln und Fruchtschalen am Anfang der Herstellung. Die zerkleinerten und zermahlten Zutaten – darunter Orange, Süßholz, Myrte, Wacholderbeeren, Rosmarin und Salbei – kommen zur Mazeration für 30 bis 40 Tage in reinen Neutralalkohol. Anschließend erfährt der Likör eine mehrfache Filtration, eine Süßung mittels Karamell und eine zweimonatige Ruhephase. Zuletzt erfolgt die Flaschenabfüllung mit einem

Test: Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish

Der Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish bildete im Herbst 2016 den Auftakt einer experimentellen Blenders‘-Batch-Reihe des in Schottland befindlichen Hause Johnnie Walker. Voraussichtlich ein Jahr lang soll der von einem zehnköpfigen Team um Master Blender Jim Beveridge entwickelte Blended Whisky als Limited Edition das Sortiment erweitern. Für den maßgeblich von Blenderin Emma Walker mitgestalteten Blend vermählte das Team vier von insgesamt 203 vorab getestete Malt und Grain Whiskys – allesamt für ungenannte Dauer in First-Fill-Bourbonfässern gereift und unter anderem aus der

Test: Friedrichs Dry Gin

Den Friedrichs Dry Gin brachte die im Jahr 1766 gegründete Schlichte Steinhäger Brennerei im Oktober 2015 und damit kurz vor ihrem runden Jubiläum auf den Markt. Benannt nach Friedrich Schwarze, dem geschäftsführenden Gesellschafter des Dachunternehmens Schwarze und Schlichte, setzt die Traditionsbrennerei im nordrhein-westfälischen Steinhagen bei der Herstellung betontermaßen auf die Steinhäger-Methode sowie auf eine dreifache Destillation und eine Auswahl von 13 Botanicals. Aus der Schlüsselzutat für einen Dry Gin, der Wacholderbeere, erzeugt der Hersteller zunächst eine Maische, gefolgt von der

Test: Jameson Caskmates

Das Haus Jameson erweiterte ihr Sortiment hierzulande im September 2016 um den Jameson Caskmates. Hinter diesem Blended Irish Whiskey steht die Midleton Distillery in der südirischen Stadt Midleton, die für ihre Abfüllungen typischerweise auf dreifach destillierten Pot Still Whiskey und Grain Whiskey setzt. Die Reifung erfolgt über einen nicht genannten Zeitraum in ehemaligen Sherry- und Bourbonfässern aus Eichenholz, gefolgt von einem mehrmonatigen Finish in ehemaligen Bierfässern. Besagte Craft-Beer-Barrels kommen von der benachbarten Franciscan Well Brewery, die in diesen ein Irish Stout ruhen lässt. Abschließend gelangt

Test: Jack Daniel’s Winter Jack

Den Jack Daniel’s Winter Jack brachte die Jack Daniel Distillery erstmals im Spätjahr 2011 deutschlandweit in den Handel. Bei diesem Apfel-Whiskey-Likör handelt es sich um ein Seasonal für die Winterzeit, das die im US-Bundesstaat Tennessee beheimatete Brennerei laut eigenen Angaben nach dem traditionellen Rezept für einen Winterpunsch herstellt. Dabei treffen Apfelsaft, Zimt, Nelke und weitere winterliche Aromen auf den hauseigenen Jack Daniel’s Tennessee Whiskey, genauer gesagt auf den Jack Daniel’s Old No.7. Weiterhin nennt der Hersteller die Verwendung von Geschmacksverstärkern. In die Flasche

Test: Woodford Reserve Rye

Hierzulande erweiterte die Woodford Reserve Distillery im US-Bundesstaat Kentucky im September 2016 ihr American Whiskey Portfolio um den Woodford Reserve Rye. Diesen Kentucky Straight Rye Whiskey stellt die Whiskeybrennerei in Woodford County aus dem eisenfreien Wasser des nahen Flusses Glenn Creek und einer zu 53 Prozent aus Roggen bestehenden Getreidemischung her. Der derzeitige Master Distiller Chris Morris setzt dabei auf eine dreifache Destillation in traditionellen Kupferbrennblasen sowie eine Reifung für ungenannte Dauer in amerikanischen Weißeichenfässern. Zu guter Letzt gelangt

Test: Glenmorangie A Midwinter Night’s Dram

Im November 2016 brachte die in den schottischen Highlands beheimatete Glenmorangie Distillery den Glenmorangie A Midwinter Night’s Dram als eine Limited Edition auf den deutschen Markt. Mit diesem vom großen, schottischen Winter inspirierten Single Malt Whisky erinnert die Brennerei mit Sitz im Ort Tain in der Grafschaft Ross-Shire  an vergangene Zeiten, in denen ihre Mitarbeiter – die sogenannten „Men of Tain“ – zur Weihnachtszeit mit einer besonderen Abfüllung belohnt wurden. Ohne eine Altersangabe versehen, reifte der Whisky in ehemaligen Bourbonfässern aus amerikanischer Weißeiche sowie in ehemaligen

Test: Dalwhinnie Winter’s Gold

Mit dem Dalwhinnie Winter´s Gold präsentierte die Dalwhinnie Distillery im Herbst 2015 einen dauerhaften Neuzugang. Diesen Single Malt Whisky destilliert die nach eigenen Angaben höchstgelegene und kälteste Whiskybrennerei mit Sitz in den schottischen Highlands ausschließlich im Winter bei eisigen Außentemperaturen. Dadurch kühlt das Destillat schneller ab, bei zugleich weniger Kontakt mit der Kupferappatur. Anschließend verbringt das Destillat eine ungenannte Reifezeit in ebenfalls unbekannten Fasssorten. Im letzten Schritt erhält der Whisky durch die Zugabe von Wasser ein Alkoholvolumen