Test: Île Four Junmai Ginjo

Der Île Four Junmai Ginjo wird vom deutschen Unternehmen Spyglass Trading Europe vermarktet und in einer nicht genannten japanischen Brauerei hergestellt. Entsprechend der Qualitätsvorgaben poliert der Hersteller die Reiskörner – hier die Sorten Yamadanishiki und Akebono – solange, bis 45 Prozent der Außenschichten entfernt wurden. Zusammen mit Wasser, Hefe und dem Edelschimmel Koji erfolgt die weitere Verarbeitung, die der Bierherstellung ähnelt und der Qualität des Wassers eine wichtige Bedeutung zuschreibt. Mittels des Schimmels und der Hefe wird die Fermentation eingeleitet, an die eine Filtration und eine mindestens

Test: Vecchio Amaro del Capo

Die familiengeführte Distilleria Caffo in der süditalienischen Region Kalabrien produziert den Vecchio Amaro del Capo. Dieser über vier Generationen entwickelte Kräuterlikör basiert auf 29 ausgewählten Kräutern, Blumen, Früchten und Wurzeln. Darunter fallen Süß- und Bitterorangen, Süßholz, Mandarinen, Kamille und Wacholder. In erster Linie in der Region Kalabrien gewachsen, erfahren die Zutaten eine mehrwöchige Mazeration in Neutralalkohol. Anschließend erfolgt eine Filtration und Süßung, üblicherweise gefolgt von einer kurzen Ruhephase zur Harmonisierung. Für die Flaschenabfüllung wird der Alkoholgehalt bei

Test: Jägermeister Manifest

Im März 2017 führt das deutsche Traditionsunternehmen Mast-Jägermeister den Jägermeister Manifest ein. Der als „Super Premium“ betitelte Kräuterlikör wurde in circa vier Jahren entwickelt. Rund ein dutzend Barexperten und Vertraute des Unternehmens begleiteten den Entwicklungsprozess und gaben den Destillateur-Meistern regelmäßig Feedback. Die finale Rezeptur sieht die mehrwöchige Kaltmazeration der vom klassischen Jägermeister gewohnten 56 Kräuter in Getreidebrand vor. Insgesamt werden die Zutaten in fünf Mazeraten angesetzt. Darauf folgt die Filtration und Reifung über ein Jahr in großen sowie extra kleinen

Test: Wolfburn Northland

Im Jahr 2016 brachte die Wolfburn Distillery bei Thurso im Norden der schottischen Highlands mit dem Wolfburn Northland ihre erste Kernqualität beziehungsweise General Release auf den Markt. Dieser Single Malt Whisky entsteht in der in 2013 nach über 150 Jahren der Inaktivität neu errichteten Brennerei aus ungetorftem Gerstenmalz und dem Wasser des nahen Wolf Burn. Nach der Fermentation mit Hefe übernimmt Distillery Manager Shane Fraser die zweifache Destillation in Kupferbrennblasen. Die anschließende rund dreijährige Reifezeit verbringt das Destillat in kleinen Quarter Casks, die zuvor der Reifung torfigen Whiskys auf der

Test: Île Four Junmai

Mit dem Île Four Junmai ermöglicht das deutsche Unternehmen Spyglass Trading Europe nach eigenen Angaben den Einstieg in das gehobene Sake-Segment. Der Sake der Qualitätsstufe „Junmai“ entsteht in Japan aus zu mindestens 30 Prozent ihres Volumens wegpolierten Reiskörnern, Wasser, Hefe und dem Edelschimmel Koji. Letzterer sorgt für die Umwandlung der im Reis enthaltenen Stärke in Zucker. Der weitere Herstellungsprozess ähnelt in Zügen der Bierherstellung, bei dem auch die Qualität des Wassers eine wichtige Rolle spielt. Am Ende der mit der Zugabe des Schimmels und der Hefe eingeleiteten Fermentation

Test: Unterthurner Waldler

Der Unterthurner Waldler ist das Aushängeschild der im Jahr 1947 gegründeten Privatbrennerei Unterthurner in Marling im italienischen Südtirol. Der von Unterthurner mit dem geschützten Namen „Waldler“ versehene Waldhimbeergeist wird aus Waldhimbeeren aus der Region hergestellt. Dafür gelangen die zerstückelten Früchte zur Mazeration in Neutralalkohol. Nachdem der Alkohol das Aroma der Waldhimbeeren aufgenommen hat, erfolgt eine Filtration, an die eine bis zu einjährige Ruhephase in Stahltanks anknüpft. In die Flasche kommt der Geist schließlich mit einem durch die Hinzugabe von Wasser eingestellten Alkoholvolumen von 39 Prozent

Test: Filliers Dry Gin 28

Seit 2012 stellt die traditionsreiche und derzeit in fünfter Generation geführte Filliers Distillery im belgischen Deinze den Filliers Dry Gin 28 her. Die originale Rezeptur des als „Classic“ bezeichneten Gins stammt vom Geneverhersteller Firmin Filliers, der sie im Jahr 1928 entwickelt haben soll. Für die Herstellung werden 28 geheimgehaltene Botanicals herangezogen, in Getreidealkohol mazeriert und in Kupferbrennblasen destilliert. Der Master Distiller bringt den Gin schließlich durch die Hinzugabe von Wasser auf ein Alkoholvolumen von 46 Prozent. Ob anschließend eine Filtration erfolgt, nennt der

Test: Bacardi Ocho

Mehrere Generationen lang war der Bacardi Ocho ausschließlich der Familie Bacardi und deren Freunden vorbehalten. Das Familienunternehmen mit Sitz auf den Bermudas stellt den seit dem Ende des 20. Jahrhunderts für jederman erhältlichen Rum nach einem originalen Rezept von Gründer Don Facundo Bacardi her. Die Produktionsstätten – die mit Abstand größte befindet sich in Puerto Rico – starten mit der Fermentation der aus verschiedenen Ländern bezogenen Zuckerrohrmelasse mittels der Hinzugabe von Wasser und der einst von Don Facundo isolierten Hefe „La Levadura Bacardi“. Anschließend gewinnen die Maestro Roneros

Test: Spitzmund Gin Rosé

Der aus Kiel stammende Spitzmund Gin Rosé ist ein „Erdbeer Gin“, der als Limited Edition in geringen Produktionsmengen von wenigen hundert Flaschen produziert wird. Wie beim klassischen Spitzmund Gin handelt es sich hierbei um einen New Western Dry Gin, dessen Name „Spitzmund“ die Form des Munds vor dem Trinken beschreiben soll. Für diese Sonderedition wird die geheime Anzahl Botanicals – bestätigt sind Wacholder, Koriander, Pflaume, Apfel, Haselnuss, Orange und Zitrone – um Erdbeeren erweitert. Die Herstellung in einer kleinen Destillerie im schleswig-holsteinischen Kiel setzt sich aus der Mazeration in Neutralalkohol und

Test: Three Sixty Vodka 100 Proof

Mit dem Three Sixty Vodka 100 Proof kam im Oktober 2016 eine weitere Alkoholstufe des deutschen Three Sixty Vodkas auf den Markt. Wie gewohnt wird der Vodka aus deutschem Weizen gewonnen. Nach dessen Fermentation erfolgt die vierfache Destillation, an die die zum Markenzeichen gewordene Diamant-Filtration anknüpft. Dabei fließt das Destillat durch feinen Diamant-Kristallstaub, was laut Herstellerangaben Schwebepartikel bis zu einem Mikron entfernen können soll – noch vor der Filtration enthalte der Vodka üblicherweise Partikel in der Größe zwischen 15 und 30 Mikron. Das Alkoholvolumen liegt vor der Abfüllung

Test: Bombay Sapphire East

Das Haus Bombay Sapphire erweiterte im Jahr 2011 ihr Sortiment um den Bombay Sapphire East. Angelehnt an die vermeintlich aus dem Jahr 1761 stammende Rezeptur des Aushängeschilds, des klassischen Bombay Sapphire Gins, basiert dieser London Dry Gin auf den zehn gleichen Botanicals: Wacholderbeere aus der Toskana in Italien, Zitronenschale aus Murcia in Spanien, Zimtkassie aus Indochina, Lakritze aus China, Mandeln aus Spanien, Paradieskörner aus Ghana, Kubebenpfeffer aus Java, Florentiner Schwertlilie aus Florenz in Italien, Koriandersamen aus Marokko und Engelwurz beziehungsweise Angelikawurzel aus

Test: Pisco Lunas Acholado

Im Oktober 2016 kam der Pisco Lunas Acholado auf den deutschen Markt. Die Markteinführung dieses peruanischen Traubenmostbrands der Bodega Sotelo in der Stadt Ica erfolgte während des Bar Convent Berlin 2016. Wie für einen Acholado üblich werden verschiedene Pisco-Rebsorten in einem Blend beziehungsweise einer Cuvée vereint. Im Fall des Pisco Lunas Acholado setzt der Hersteller auf 50 Prozent Quebranta, 30 Prozent Torontel, zehn Prozent Italia, fünf Prozent Moscatel und fünf Prozent Albilla. Der Brennvorgang des fermentierten Traubenmosts geschieht in einer Kupferbrennblase, gefolgt von einer mindestens dreimonatigen Ruhephase in

Test: Boar Blackforest Dry Gin

Mitte 2016 wurde der Boar Blackforest Dry Gin nach einer längeren Experimentierphase geboren. Torsten Boschert und Hannes Schmidt kreierten den Gin zusammen mit Markus Kessler, Inhaber und Master Distiller der The Blackforest Boar Distillery beziehungsweise der Brennerei Kessler mit Sitz in Bad Peterstal im Schwarzwald. Inspiration lieferten den drei Gründern der Schwarzwald und der heimische Burgundertrüffel, dessen Genuss und in Form des Gins für den namensgebenden „Boar“-Effekt sorgen soll. Welche und wie viele Botanicals zum Einsatz kommen wird weitreichend verschwiegen. Neben dem regional vorkommenden Trüffel als Schlüsselzutat

Test: Highland Park Fire Edition

Die Highland Park Fire Edition brachte die auf den schottischen Orkney Inseln gelegene Highland Park Distillery im Frühjahr 2017 auf den deutschen Markt. Der als Sonderedition zu Ehren der Feuer-Mythen und Legenden der Wikinger aufgelegte Single Malt Whisky folgte der im Vorjahr gelaunchten Ice Edition und beendete zugleich die zweiteilige Reihe. Bei der Herstellung setzte die Brennerei wie gewohnt auf das vor Ort über brennendem Torf getrocknete Gerstenmalz und das Wasser der nahen Quelle „Cattie Maggie“. Auf die Fermentation der Zutaten folgte die zweifache Destillation in Kupferbrennblasen. Anschließend verbrachte der Whisky

Test: Dos Mas Mex Shot

Mitte 2011 fiel hierzulande der Startschuss für den Dos Mas Mex Shot durch das Unternehmen MBG International Premium Brands in Paderborn. Bei dem modernen Partyshot des deutschen Herstellers handelt es sich um einen hauseigenen Zimtlikör, der mit einem nicht näher beschriebenen und aus Mexiko importierten Tequila verfeinert wird. Offizielle Angaben zum Mischungsverhältnis sind ebenfalls nicht bekannt. Außerdem erfährt der Likör eine Süßung mit Zucker und eine Färbung durch die Hinzugabe von Farbstoff. Das Alkoholvolumen wird mit Wasser abschließend bei 20 Prozent eingestellt

Test: Jameson Distiller’s Safe

Mit dem Jameson Distiller’s Safe kam im Spätsommer 2016 ein Blended Irish Whiskey als Bestandteil der dreiteiligen Whiskey Makers Series nach Deutschland. Die in der Midleton Distillery im irischen County Cork entstehende Kernqualität ist dem „Spirit Safe“ gewidmet, einem Instrument, das der Head Distiller Brian Nation zur Kontrolle des Destillationsvorgangs verwendet. Der Head Distiller durfte den Whiskey maßgeblich gestalten, um sein Handwerk zu betonen und den geschmacklichen Einfluss des Destillats hervorzuheben. Seine Wahl fiel auf einen Blend aus dreifach destillierten Pot-Still- und Grain-Whiskey. Die Reifung erfolgt in nicht

Test: N Gin Vlc

Im Jahr 2011 gab das Unternehmen DHV Destilados Premium in Uriel in der spanischen Provinz Valencia den N Gin Vlc frei. Nach einer in zweijähriger Entwicklungszeit kreierten Rezeptur stellt Master Distiller Francisco Perea den Gin in der Brennerei Distillerias Liber in Padul in der andalusischen Provinz Granada aus ausgewählten Botanicals und dem Wasser aus den Bergen der nahen Sierra Nevada her. Jedes Botanical wird einzeln in Neutralalkohol mazeriert und in einer Double Copper Still gebrannt, um vereint einen zweiten Brennvorgang zu durchlaufen. Zu den verwendeten Botanicals zählen Wacholder, valencianische

Test: Gin Sul

In der von Stephan Garbe im Jahr 2013 gegründeten Altonaer Spirituosen Manufaktur in Hamburg entsteht der erstmals im Januar 2014 ausgelieferte Gin Sul. Der Gründer ließ sich bei der Entwicklung der Rezeptur von seiner Sehnsucht nach Portugal und dessen Flora lenken. Die daher eine mediterrane Richtung aufweisende Rezeptur umfasst eine nicht genannte Anzahl Botanicals, angeführt von der Lack-Zistrose als Schlüsselingredienz. Bei der Lack-Zistrose handelt es sich um ein im Mittelmeerraum sowie an der portugiesischen Atlantikküste vorkommendes Gewächs, in dessen Blättern und Zweigen ein als Labdanum bezeichnetes Harz

Test: Glenfiddich Project XX

Beim Glenfiddich Project XX handelt es sich um die Nummer zwei der im Oktober 2016 von der Glenfiddich Distillery freigegebenen „Experimental Series“. Für die Entstehung dieses Single Malt Whiskys reisten 20 Markenbotschafter aus 16 Ländern zur Brennerei in die Speyside innerhalb der schottischen Highlands. Jeder durfte ein Fass aus dem „Conval Warehouse“ auswählen, die anschließend von Malt Master Brian Kinsman vermählt wurden. Die Wahl der Experten fiel auf 17 ehemalige Bourbonfässer, zwei ehemalige Sherryfässer und ein Portpipe. In jedem steckte der von Glenfiddich aus gemälzter Gerste und dem Wasser der Robbie-Dhu-Quellen in

Test: Clockers Herb

Nicht nur Gin, sondern auch einen Clockers Herb genannten Kräuterlikör führt die Clockers Bar im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Hinter dem Likör steht das Unternehmen Urban Jungle Distillery, das seine Anschrift mit der Bar teilt und die Herstellung in die Ferne zur Augustus Rex Spezialitätenbrennerei nach Dresden auslagert. Die Rezeptur umfasst insgesamt 52 Kräuter, die eine separate Mazeration in Neutralalkohol erfahren. In der Brennerei führt man die einzelnen Mazerate zum Likör zusammen. Abschließend erfolgt die Süßung und die Einstellung des Alkoholvolumens bei 50 Prozent durch die Hinzugabe von Wasser

Test: Bruichladdich Islay Barley 2009

Seinen Weg auf den deutschen Markt schaffte der Bruichladdich Islay Barley 2009 gegen Ende 2015. Bei dieser limitierten Jahrgangsabfüllung handelt es sich um einen Single Malt Whisky, für den die Bruichladdich Distillery auf der schottischen Insel Islay ausschließlich vor Ort angebaute Gerste bezog. Bereits im Jahr 2008 wurden die Gerstensorten „Publican“ und „Oxbridge“ von den im Inneren der Insel gelegenen Farmen Cruach, Claggan, Island und Mulindry geerntet und verarbeitet. Im Jahr 2009 erfolgte die Destillation des ungetorften Gerstenmalzes und die Einlagerung in ehemaligen Bourbonfässern aus amerikanischer

Test: Hoos London Gin

Seit dem Jahr 2014 stellt Heiko Hoos seinen Hoos London Gin in Karlsruhe her. Der Gründer setzt bei der Herstellung auf eine Rezeptur aus 15 Botanicals, darunter frische sowie getrocknete Zutaten wie Wacholderbeeren, Koriander, Zitronen- und Orangenzesten, Majoran, Zitronenmelisse, Kiefernknospen, Süßfenchel, Kamille und Kardamomsamen. Gemeinsam gelangen die Kräuter und Gewürze zur Mazeration in Neutralalkohol, bis zur schonenden Destillation bei niedrigen Temperaturen in einer Kupferbrennblase. Jede der kleinen Chargen erhält eine separate Ruhephase über mehrere Wochen, um anschließend ungesüßt und

Test: Ardbeg Corryvreckan

Der Ardbeg Corryvreckan erweitert seit dem Jahr 2009 das Kernsortiment der Ardbeg Distillery auf der schottischen Insel Islay. Den nach einem Wasserstrudel nördlich der Inseln Islay und Jura benannten Single Malt Whisky gewinnt die Brennerei aus dem stark getorften Gestenmalz – der Phenolgehalt liegt bei circa 50 ppm – von Port Ellen Maltings und dem torfigen Wasser aus dem nahen Loch Uigeadail. Versehen mit Hefe findet die Fermentation über mindestens 50 Stunden statt, ehe es anschließend zu einer zweifachen Destillation in Kupferbrennblasen kommt. Ein sogenannter Purifier lässt schwere und damit torfhaltige

Test: Juniper Jack London Dry Gin

Im Jahr 2015, nach 18-monatiger Entwicklungsphase, kam der Juniper Jack London Dry Gin auf den Markt. Der von Jörg Fiedler und dessen Unternehmen Independent Spirit ins Leben gerufene Gin hat seine Heimat in Dresden, während die Herstellung der Master Distiller Siegbert Hennig in der dem Weingut Schloss Proschwitz „Prinz zur Lippe“ angeschlossenen Brennerei im sächsischen Reichenbach in der Nähe von Meißen vornimmt. Zum Einsatz kommt eine Auswahl von zehn Botanicals, angeführt von Wacholder, dessen Beeren vollkommen unbehandelt, inmitten rauer Wildnis auf 750 Metern Höhe in einem Nationalpark in Kroatien

Test: Four Roses Single Barrel

Den Four Roses Single Barrel führt die Four Roses Distillery im US-Bundesstaat Kentucky als ihr Flaggschiff. Üblicherweise stellt die Brennerei zehn verschiedene Geschmacksrichtungen auf Basis fünf verschiedener Hefen und zweier unterschiedlicher Getreidemischungen her, um diese nach fünf bis zehn Jahren separater Reifung in einem Straight Bourbon Whiskey zu vereinen. Beim Single Barrel wählt der Master Distiller jedoch persönlich die besten Fässer einer einzigen Rezeptur aus, die auf einer Getreidemischung aus 60 Prozent Mais, 35 Prozent Roggen und fünf Prozent Gerstenmalz basiert. In einem eingeschossigen

Test: Bavarka Bavarian Gin

Den Bavarka Bavarian Gin brachte die Lantenhammer Destillerie im bayerischen Hausham am Schliersee im Jahr 2014 auf den Markt. Das Team um Destillateurmeister Tobias Maier verwendet den bereits in 2012 gelaunchten Bavarka Bavarian Vodka als Basis. In den aus deutschen Kartoffeln siebenfach destillierten Vodka kommen insgesamt zehn auf bayerischem Boden gewachsene Botanicals zur Mazeration, darunter Wacholderbeeren, Hopfen, Fenchelsamen, Heublume, Orange- und Zitronenschale. Nach der Mazeration erfolgt ein erneuter Brennvorgang. Zur abschließenden Flaschenabfüllung stellt die Brennerei

Test: Brugal 1888

Den Brugal 1888 führt die in der Dominikanischen Republik beheimatete Marke Brugal als ihren Gran Reserva Familiar. Die im Jahr 1888 errichtete Brennerei gewinnt diesen braunen Rum in einem kontinuierlichen Destillationsverfahren aus Zuckerrohrmelasse – einem Nebenprodukt der Zuckerherstellung. Nach der Fermentation und dem Brennvorgang versehen die Maestro Roneros das Destillat mit einer 14-jährigen Reifung im Klima der Karibik: zuerst acht Jahre lang in ehemaligen Bourbonfässern aus amerikanischer Eiche, danach noch weitere sechs Jahr in ehemaligen Sherryfässern aus europäischer Eiche. Im Anschluss

Test: Bulleit Bourbon

Der Bulleit Bourbon stammt von der im US-Bundesstaat Kentucky ansässigen Bulleit Distilling Company. In deren Auftrag produzieren nicht genannte Großbrennereien den Kentucky Straight Bourbon Whiskey nach einer bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückreichenden Rezeptur der Familie Bulleit. Ab 2017 erfolgt die Herstellung auch in einer eigens neu errichteten Destillerie. Den Ausgang bilden neben einer Getreidemischung aus 68 Prozent Mais, 28 Prozent Roggen und vier Prozent gemälzte Gerste ein spezieller Hefestamm sowie das durch Kalkstein gefilterte Wasser der Region. Nach der Fermentation und

Test: MOM Gin

Im Frühling 2016 kam der bereits im Jahr 2015 aufgelegte MOM Gin aus Spanien nach Deutschland. Den namentlich sowie mit abgewandelten Sprüchen wie „God save the Gin“ der britischen Queen Mum gewidmeten Dry Gin lässt das andalusische Familienunternehmen González Byass in London herstellen. In einer vierfachen Destillation über Kupfer erfährt ein Neutralalkohol die Aromatisierung mit einer Auswahl an über acht Botanicals. Allen voran stehen rote und exotische Beeren, die den Gin für eine weibliche Zielgruppe attraktiv machen sollen. Weiterhin zählen Wacholder, Lilienwurzel, Cranberry, Koriander,

Test: Bowmore Vault Edition No. 1 Atlantic Sea Salt

Der im Spätjahr 2016 gelaunchte Bowmore Vault Edition No. 1 Atlantic Sea Salt ist der Anfang einer Reihe von insgesamt vier im Jahresabstand folgenden Limited Editions. Im Rahmen der parallel laufenden Kampagne „Unlock hidden depths“ aufgelegt, richten die Sonderabfüllungen den Fokus auf die seit der Gründung der Bowmore Distillery auf der schottischen Insel Islay im Jahr 1779 in Betrieb befindlichen „No. 1 Vaults“, dem wohl ältesten Lagerhaus seiner Art in Schottland. Außerdem widmet sich die Reihe den vier Hauptaspekten der für Bowmore typischen Aromatik, angefangen beim Meersalz des Atlantiks. Bei der Herstellung dieses

Test: Our/Berlin Vodka

Mit dem Launch des Our/Berlin Vodkas im März 2013 fiel der Startschuss für die Marke Our/Vodka. Das von der Schwedin Åsa Caap in Kooperation mit Pernod Ricard entwickelte Projekt sieht die überwiegend händische Herstellung von Vodka in Manufakturen in ausgewählten Städten der Welt vor. Dabei kommt stets die selbe Rezeptur jedoch mit ausschließlich lokal und regional vorkommenden Zutaten zum Einsatz. Die Berliner Variante stellt eine von Jon Sanders und Pauline Hoch unter dem Unternehmensnamen Tioli geführte Mikrodestille aus Berliner Wasser, deutschem Weizen und einer eigens entwickelten Hefekultur

Test: Amazonian Gin Company

Hinter dem Amazonian Gin Company steht die Inca Distillery mit Sitz in der peruanischen Hauptstadt Lima. Inspiriert von Gesprächen mit Dr. Leonille Schweizer und den beiden in Lima populären Bartendern Luis Flores und David Romero kreierte Chef-Destillateur Eric Röthig-López den Gin fast ausschließlich mit im Amazonasgebiet vorkommenden Botanicals. Darunter befinden sich Physalis, Camu-Camu, Paranüsse, Sacha Inchi Nüsse, Süß Zitrone, Zedrat Zitrone und Limette. Einzig der Wacholder stammt aus Mazedonien. Alle Kräuter und Gewürze verarbeitet der Chef-Destillateur zusammen mit vierfach aus regionalem Zuckerrohr