„Cask Exploration“: Bruichladdich launcht Port Charlotte OLC:01 2010

Als die Bruichladdich Distillery auf der schottischen Insel Islay im Jahr 2018 ihre für stark getorfte Single Malt Whiskys stehende Marke Port Charlotte erneuerte, läutete Head Distiller Adam Hannett auch eine neue „Cask Exploration“-Serie ein. Mit der Serie, deren Auftakt der Port Charlotte MRC:01 2010 gewesen ist, will die Brennerei den Fokus auf die über 200 verschiedenen Fasssorten in ihren Lagerhallen richten. So auch beim neuen Port Charlotte OLC:01 2010. Die Destillation dieses limitierten Single Malt Whiskys erfolgte im Jahr 2010 auf Grundlage schottischen Gerstenmalzes, das auf einen Phenolgehalt von 40 ppm stark getorft wurde. Die rund neun Jahre andauernde Hauptreifung fand zu 30 Prozent in First-Fill-Bourbon-, zu 40 Prozent in Second-Fill-Bourbon-, zu 25 Prozent in Vin-doux-naturel-Süßwein- und zu fünf Prozent in Second-Fill-Syrah-Weinfässern statt. Im Zuge der Vermählung kam zu einem 18-monatigen Finish in First-Fill-Oloroso-Sherry-Hogsheads, die gezielt von der in Jerez de la Frontera beheimateten Bodega Fernando de Castilla bezogen wurden. Abgefüllt wurde mit einem Alkoholvolumen von 55,1 Prozent, ohne Kältefiltration und ohne Farbstoff.

Port Charlotte OLC:01 2010
Bild: Eggers & Franke

Die offiziellen Tasting-Notes des Port Charlotte OLC:01 2010, dem ein herbstliches Mahagonibraun mit bernsteinfarbenem Glanz zugeschrieben wird, sprechen von einem verführerisch-erdigen Geruch mit Torfrauch und dunklen Früchten wie Feige sowie etwas Toffee. Mit der Zeit erinnere der Duft an Pfirsich, süßen Honig und nussiges Nougat sowie gebackene Orangen und einen Hauch Glühweingewürz. Der Torfrauch sei omnipräsent und unterstütze auf wunderbare Weise die leicht holzige Note dieses Port Charlotte. Je mehr Zeit man ihm gebe, desto mehr beschenke er einen mit seiner Vielschichtigkeit und Komplexität – frisch geröstete Kaffeebohnen, Sirup, Zitrusfrüchte und jede Menge Schokolade und maritim-salzige Muschelschalen. Schon beim ersten Schluck bemerke man die wunderbar ölige Textur und den trockenen Charakter dieses Drams. Die Hauptaromen aus dem Oloroso-Sherryfass seien eine wunderbare Ergänzung zum deutlichen Torfrauch, zu der elegant nussigen Note sowie einer fruchtigen Süße, die an einen Mix aus Feigen, Orangen und Pfirsichen erinnere. Später kämen tiefere und dunklere Aromen von Tabak, Schuhcreme und erdigem Rauch hinzu, die diesem außergewöhnlichen Whisky eine wunderbar pfeffrige Note verleihen sollen. Im Nachhall trocken, erdig, rauchig, mit etwas Limette und Feige. Daraufhin folge eine spannend opulente Kombination von Schokolade, Vanille und einem salzig-maritimen Charakter. Den Abschluss bilde eine alles umhüllende Wolke aus elegantem Torfrauch.

In wenigen Tagen startet der gut sortierte Fachhandel mit dem Verkauf des Port Charlotte OLC:01 2010. Wie viele Flaschen die Brennerei verlassen werden, ist nicht bekannt. Die unverbindliche Preisempfehlung wird mit 96,99 Euro je 0,7-l-Flasche inklusive Geschenkhülle angegeben.

Quelle: Eggers & Franke

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