Hendrick’s Flora Adora im Test: Aus dem Blumenbeet

Bei Hendrick’s Flora Adora handelt es sich um die 2023er Limited Edition von Hendrick’s Gin. Für dessen Entwicklung zeichnete Lesley Gracie, Master Distillerin des Hendrick’s Gin Palace von William Grant & Sons in Girvan im Südwesten Schottlands, verantwortlich. In ihrem „Cabinet of Curiosities“ reicherte die Expertin die Rezeptur des originalen Hendrick’s Gin, hergestellt in gewohnter Manier sowohl per Mazeration und Destillation in einer Bennett Still als auch per Dampfinfusion in einer Carter Head Still aus elf Botanicals und angereichert mit Essenzen von Gurken sowie Rosenblättern, inoffiziellen Angaben zufolge mit floralen Botanicals wie Rosenblütenblättern, Hibiskus und Lavendel an. Die Rede ist von einer Hommage an alle Insekten. Abgefüllt wurde mit einem Alkoholvolumen von 43,4 Prozent. Unklar ist, ob mit einer Süßung gearbeitet wurde. Wie viele Flaschen aufgelegt wurden, verbleibt wie gewohnt im Dunkeln. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Hendrick’s-Übersichtsseite zu finden.

Hendrick's Flora Adora Glas und Flasche
Hendrick’s Flora Adora

Optik / Flasche

Den klaren Hendrick’s Flora Adora gibt es in der traditionellen, schwarz gehaltenen Apothekerflasche des originalen Hendrick’s Gins. Deren wuchtiger, zylindrischer Körper thront sicher auf einem breiten Boden, während eher flache Schultern zum sehr kurzen Hals führen. Um den Hals befinden sich Teile einer rosafarbenen Schrumpfkapsel.
Ein Naturkorken, angebracht an einer schwarzen Kunststoffkappe, verschließt die Flasche. Auf der Kappe erkennt man den Markenschriftzug.
Des Weiteren befindet sich der Markenname zweifach als Reliefschrift vorne und hinten auf der Höhe der Schultern. Über die Vorderseite erstreckt sich ein rautenförmiges Hauptlabel. Vor rosafarbenem Grund erblickt man den schwarzen Markenschriftzug und die blaue Qualitätsbezeichnung. Außerdem ist die Darstellung eines Schmetterlings, auf dessen Flügeln Augen abgebildet werden, sowie mehrerer Blumen und Bienen zu sehen. Unterhalb des Hauptlabels findet man ein schmales Etikett mit dem Hinweis auf eine Infusion mit floralen Botanicals vor.
Neben einer Beschreibung des Gins hält das Rücketikett die Rezeptur des „Flora Adora Wildgarden Cup“ bereit.

Galerie
Hendrick's Flora Adora Vorderseite
Vorderseite
Hendrick's Flora Adora Rückseite
Rückseite
Hendrick's Flora Adora Verschluss
Verschluss
Hendrick's Flora Adora Hals
Hals

Geruch / Geschmack

Die Nase erreicht der Hendrick’s Flora Adora stark blumig und lieblich. Umgehend dominieren Lavendel, Waldmeister, Traubenzucker und rote Beeren. Lediglich entfernt im Hintergrund lässt sich etwas harziger Wacholder erahnen.
Auch der kräftige Geschmack fällt erneut stark blumig und lieblich aus. Wieder rücken Lavendel, Waldmeister, Traubenzucker und rote Beeren in den Vordergrund. Zwischenzeitlich machen sich kandierter Ingwer und Rosen bemerkbar. Zum Abgang hin schwingt dezenter Wacholder mit.
Den durchaus langen Abgang prägt eine lieblich Blumigkeit nach Lavendel, gepaart mit Waldmeister, Traubenzucker und roten Beeren sowie Rosen.


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Empfohlene Trinkweise

Genießen lässt sich der Hendrick’s Flora Adora ohne Weiteres pur bei Zimmertemperatur oder auch bei leichter Kühlung.
Wenn es ans Mixen geht, kommen ein „Gin Tonic“ oder ein „Martini“ in Frage. Von Hendrick’s Gin stammt die Empfehlung des „Flora Adora Wildgarden Cup“, der im Wesentlichen ein „Tom Collins“ ist.

Fazit

4,0

Hendrick's Flora Adora Wertung
Mit dem Hendrick’s Flora Adora will Master Distillerin Lesley Gracie in ihrem „Cabinet of Curiosities“ innerhalb des Hendrick’s Gin Palace in Girvan im Südwesten Schottlands eine Hommage an alle Insekten kreiert haben. Tatsächlich dominiert eine intensive Blumigkeit, die allerdings Wacholder und Co. kaum noch hindurchblicken lässt. Ein Lob erhält der Gin für die kräftige Entfaltung und die gelungene Umsetzung des blumigen Themas. Problematisch ist hingegen das Fehlen des klassischen Charakters des Hendrick’s Gin inklusive des Gin-typischen Wacholders. Wer das Blumige mag, sollte den Gin pur bei Zimmertemperatur oder in Form eines Drinks genießen, alle anderen können direkt einen Drink versuchen. Das Design ist typisch Hendrick’s, traditionell mit kuriosen Elementen und einwandfreier Verarbeitung. Preislich liegt die 0,7-l-Flasche des Hendrick’s Flora Adora bei fairen 38 Euro.

Das Sample wurde uns von William Grant & Sons ohne Vorgaben hinsichtlich einer Berichterstattung zur Verfügung gestellt.

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