Stonewood Bairish Coffee im Test: Whisky und Kaffee in Harmonie

Einen wichtigen Bestandteil im Portfolio der Brennerei Schraml im bayerischen Erbendorf am Steinwald stellen die unter dem Markennamen Stonewood laufenden Whiskys dar. Seit Herbst 2020 bereichert zudem der Stonewood Bairish Coffee genannte Bavarian Whisky Liqueur das Sortiment. Dafür vermählt werden der hauseigene Stonewood Drà, ein fünf Jahre in stark getoasteten Fässern aus amerikanischer Weißeiche gereifter Single Malt Whisky, und der ebenfalls hauseigene Schraml Espresso Arabica, ein mit schonend gerösteten Arabica- und Robustabohnen angelegter Kaffeelikör. Sobald vermählt und obligatorisch gesüßt, erfolgt das Abfüllen in Flaschen mit einem Alkoholvolumen von 31 Prozent. Zu einer Färbung kommt es allem Anschein nach nicht. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Stonewood-Übersichtsseite zu finden.

Stonewood Bairish Coffee Glas und Flasche
Stonewood Bairish Coffee

Optik / Flasche

Abgefüllt wird der dunkel-kaffeefarben, aber auch leicht mahagonifarben schimmernde Stonewood Bairish Coffee in eine recht schlichte und moderne Weißglasflasche. Deren Form bestimmt ein zylindrischer Körper auf einem recht massiven Sockel. Weite, rundliche Schultern führen zu einem mittellangen Hals.
Beim Verschluss handelt es sich um einen hellen Naturkorken, der an einer ebenfalls hellen Holzkappe befestigt ist. Von der Kappe aus verläuft ein blaues Papierband mit dem Markenlogo sowie der grob dargestellten Zusammensetzung des Likörs entlang des Halses, was zugleich als Siegel fungiert. Oben auf der Kappe befestigt ist das Band mit weißem Wachs, in das das Wappen der Brennerei Schraml eingelassen ist.
Das große, blaue Hauptlabel enthält das weiße Markenlogo sowie die Qualitätsbezeichnung. Im unteren Drittel werden tabellarisch einige Produktmerkmale aufgeführt.
Auf dem optisch ähnlich, aber kleiner gehaltenen Rücketikett findet man eine kurze Beschreibung und die Tasting-Notes des Likörs vor.

Den Stonewood Bairish Coffee gibt es in einer sehr stabilen, blauen Geschenkhülle teils aus Pappe und teils aus Metall. Der Aufdruck entspricht im Wesentlich dem Look der Etiketten.

Galerie
Stonewood Bairish Coffee Vorderseite
Vorderseite
Stonewood Bairish Coffee Vorderseite Etikett
Vorderseite Etikett
Stonewood Bairish Coffee Rückseite
Rückseite
Stonewood Bairish Coffee Rückseite Etikett
Rückseite Etikett
Stonewood Bairish Coffee Verschluss
Verschluss
Stonewood Bairish Coffee Hals
Hals
Stonewood Bairish Coffee Verpackung und Flasche
Verpackung

Geruch / Geschmack

Mittelkräftig, süßlich und feinherb mit einer leichten Würze dringt der Stonewood Bairish Coffee in die Nase vor. Nach und nach offenbart der Geruch die Noten von Getreide und Malz, Vanille, Karamell, Sirup, gerösteter Kaffee, Bitterschokolade, Zeder und Lakritz.
Geschmacklich erweist sich der Likör als recht kräftig, vollmundig, cremig und süß. Auf die Aromen von Vanille, Karamell, Sirup und Malz folgen solche von Zeder, Kaffee, feinen Röstnoten und Bitterschokolade. Noch einmal kommt viel Vanille zur Entfaltung. Zum Abgang hin zeigen sich Spuren von Haselnuss.
Im durchaus langen und recht cremigen Nachhall bleiben die Noten von Malz, Vanille, Karamell, Sirup, Kaffee, Schokolade, Haselnuss und etwas Tabak zurück.

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Empfohlene Trinkweise

Empfehlenswert ist der Purgenuss des Stonewood Bairish Coffee bei Zimmertemperatur oder maximal leichter Kühlung. Ein zu starke Kühlung sollte zugunsten der Entfaltung auch subtiler Nuancen vermieden werden.
Genauso kann der Bavarian Whisky Liqueur natürlich für das Mixen herhalten. Naheliegend ist der Einsatz in einem „Espresso Martini“ sowie einem „Black Russian“ beziehungsweise einem „White Russian“. Seitens Schraml wird zudem die Kombination mit Tonkasahne empfohlen.

Fazit

4,0

Stonewood Bairish Coffee Wertung
Für den Stonewood Bairish Coffee kombiniert die Brennerei Schraml im bayerischen Erbendorf am Steinwald ihren Stonewood Drà genannten Single Malt Whisky mit ihrem Schraml Espresso Arabica getauften Kaffeelikör. Was nach einer simplen Herangehensweise klingt, entpuppt sich als gelungene Komposition. Kaffee und Whisky bilden eine ansprechende Vereinigung, die dank der Komplexität und Harmonie hoch punkten kann. Zu gefallen wissen die moderat gehaltene Süße, der fein eingebettete Alkohol und das cremig volle Mundgefühl. Die Empfehlung gilt dem Purgenuss bei Zimmertemperatur wie auch dem Mixing. Das recht moderne und hoch verarbeitete Design hinterlässt einen stimmigen Eindruck. An die 0,35-l-Flasche des Stonewood Bairish Coffee gelangt der Genießer für einen Preis von knapp 20 Euro. Ein nicht geringer, aber noch akzeptabler Kostenpunkt.

Das Sample wurde uns von der Brennerei Schraml ohne Vorgaben hinsichtlich einer Berichterstattung zur Verfügung gestellt.

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