Test: Olmeca Blanco

Der Olmeca Blanco ist ein sogenannter Mixto-Tequila. Das bedeutet, dass der zur Alkoholproduktion verwendete Zucker nur zu mindestens 51 Prozent aus der blauen Agave stammen muss, der Restanteil stammt in der Regel von Rohrzucker. Die Agavenpflanzen werden nach sieben bis acht Jahren von Hand geerntet, zerkleinert und fermentiert. Nach kurzer Ruhephase wird die Masse zweimal in Kupferbehältern destilliert und mit Wasser auf Trinkstärke gebracht. Ohne anschließende Fasslagerung wird der Olmeca Blanco mit einem Alkoholgehalt von 38 Prozent in Flaschen abgefüllt. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Olmeca-Übersichtsseite zu finden.

Olmeca Blanco Glas und Flasche
Olmeca Blanco

Optik / Flasche

Die Flasche hat eine quaderförmige Grundform aus weißem Glas, das allerdings nicht glatt ist, sondern eine gerillte Struktur aufweist. An den Seiten der Flasche sind traditionelle mexikanische Formen zu sehen, die ins Glas eingeprägt sind und gut mit der gerillten Oberfläche harmonieren.
Das in Silber und Türkis gehaltene Logo der Marke Olmeca wird dominiert von einem Kolossalkopf der La-Venta-Kultur, zu der die Olmeken gehört haben. Über und unter dem Logo sind ebenfalls antike Verzierungen angebracht, die komplett um die Flasche herum verlaufen. Die Flasche hat einen kurzen, geraden Flaschenhals und verfügt über einen einfachen Schraubverschluss.
Auffällig war bei der Test-Flasche, dass das Etikett auf der Vorderseite deutlich versetzt angebracht wurde. Das ist im Preissegment des Olmeca Blanco zu verkraften, schadet aber etwas dem besonderen Flaschendesign.

Galerie
Olmeca Blanco Vorderseite
Vorderseite
Olmeca Blanco Vorderseite Etikett
Vorderseite Etikett
Olmeca Blanco Rückseite
Rückseite
Olmeca Blanco Rückseite Etikett
Rückseite Etikett
Olmeca Blanco Verschluss
Verschluss
Olmeca Blanco Hals
Flaschenhals

Geruch / Geschmack

Der Geruch ist recht intensiv und der Alkohol durchaus zu spüren, auch wenn er nicht im Vordergrund steht. Eher im Mittelpunkt sind die Zitrusaromen und ein feiner Hauch der Agave. Geschmacklich erkennt man jedoch die fehlende Reifung und den geringen Agavenanteil. Der Geschmack der Agave wirkt etwas verwässert, er bleibt jedoch im Nachklang recht angenehm im Mund. Zudem ist eine schöne Zitrusnote zu erkennen. Im Abgang ist ein leichtes Brennen zu registrieren, das aber durchaus erträglich ist und dem Tequila eine angenehme Stärke verleiht.

Empfohlene Trinkweise

Da der Olmeca Blanco seine Stärke eher im Nachgeschmack hat, entfaltet er sich am besten in Verbindung mit Zitrone und Salz. Hierfür wird eine halbierte Zitronenscheibe genommen und Salz auf den angefeuchten Handrücken der für gewöhnlich linken Hand gestreut. Nun wird das Salz mit der Zunge aufgenommen, ein Shot Olmeca Blanco getrunken und anschließend in die Zitronenscheibe gebissen. So entwickelt sich ein besonderes Zusammenspiel von Tequila, Zitrone und Salz. Ebenfalls einen guten Eindruck macht der Olmeca Blanco in zahlreichen Margaritas und Cocktails, allem voran dem Tequila Sunrise. Pur bleibt der Tequila zwar recht blass, aber in gekühltem Zustand bei circa 4 bis 6 °C ist er durchaus trinkbar.

Fazit

3,0

Olmeca Blanco Wertung
Der Olmeca Blanco kann sich in der Reihe der klaren Tequilas durchaus sehen lassen. Er ist geschmacklich kein Highlight, jedoch ein sehr solider Tequila, der seine Stärken im Nachgeschmack beweist. Daher eignet er sich hervorragend für Mischgetränke und die in Deutschland verbreitete Trinkweise mit Zitrone und Salz. Die Flasche hat ihren eigenen, kulturell-mexikanischen Charme und ist für den zu zahlenden Preis ab etwa 18 Euro eine Besonderheit. Der Olmeca Blanco bewegt sich damit noch im unteren Preissegment, liefert jedoch trotzdem eine gute Qualität und ist vielseitig einsetzbar.

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