Seit 2024 ersetzt der Jim Beam Black 7 Jahre seinen sechsjährigen Vorgänger. Abgesehen vom längeren Reifealter wird der Kentucky Straight Bourbon Whiskey in gewohnter Manier von der James B. Beam Distilling Company am Stammsitz in Clermont im US-Bundesstaat Kentucky per Destillation erst auf einer Column Still und auf einer Brennblase – einem sogenannten Doubler – aus der originalen Mashbill mit 75 Prozent Mais, 13 Prozent Roggen und zwölf Prozent Gerstenmalz gewonnen. Die sieben Jahre lange Reifung geschieht in neuen, auf Char-Level 4 ausgebrannten Barrels aus amerikanischer Weißeiche. Anschließend wird mit einem Alkoholvolumen von 45 Prozent – der Vorgänger hatte zuletzt eine Alkoholstärke von 43 Prozent – und ohne Farbstoff abgefüllt. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Jim-Beam-Übersichtsseite zu finden.

Optik / Flasche
Die Flasche, in der der rötlich-goldfarbene Jim Beam Black 7 Jahre daherkommt, besteht aus Weißglas und verfügt über eine Art Retro-Look. Diesen bestimmt ein quaderförmiger Körper mit abgerundeten Ecken und Kanten. Der Boden fällt etwas breiter aus. Gleiches gilt für das obere Ende des Körpers, von wo aus eher flache Schultern – versehen mit Reliefprägungen der Signatur von James B. Beam, Urenkel des Gründers Jacob Beam und Namensgeber der Marke – zu einem recht breiten sowie langen Hals, den an seiner bauchigen Stelle mehrere Facetten zieren, führen.
Als Verschluss dient ein Drehmechanismus aus schwarzem Kunststoff. Den angrenzenden Hals umgibt eine schwarze Banderole, welche dezent mit einzelnen Tasting-Notes bedruckt ist.
Die Vorderseite wie auch die beiden Seiten links und rechts überzieht ein großes, schwarzes Etikett. Wesentliche Teile der Beschriftung ist in einem Goldfarbton gehalten. Vorne ist das der Markenname samt Abbild eines Wachssiegels. Auf der Seite links findet man die Tasting-Notes vor.
Auf dem mittelgroßen Rücketikett, ebenfalls schwarz gehalten, befinden sich keine nennenswerten Designelemente.




Geruch / Geschmack
In der Nase macht sich der Jim Beam Black 7 Jahre durch eine angenehme Kraftentfaltung bemerkbar. Zum einen bemerkt man Vanille, Sahnetoffee, Honig, Buttergebäck und Apfel. Zum anderen zeichnen den Geruch delikates Eichenholz mit einem Touch Rauch, warmer Zimt sowie Nüsse aus.
Geschmacklich erweist sich der Bourbon als kraftvoll, doch rund und auch dank einer leichten Öligkeit mundfüllend. Zur Entfaltung gelangen Karamell, Vanille, etwas Honig und recht viel Eichenholz mit warmem Rauch, delikater pfeffriger Würze und zum Abgang hin deutlicher Nussigkeit.
Im recht weichen Nachhall verweilen noch mittellang Karamell, Vanille, deutliches Eichenholz, warmer Rauch und Nüsse.
Empfohlene Trinkweise
Aufgrund des gut eingebundenen Alkohols kann der Jim Beam Black 7 Jahre ohne Weiteres pur genossen werden. Zu empfehlen ist der Genuss bei Zimmertemperatur oder maximal leichter Kühlung.
Wie für Bourbon üblich ist die Mixability sehr groß. Zu den Drinks, welche mit dem Jim Beam Black 7 Jahre gemixt werden können, zählen der „Whiskey Sour“, der „Manhattan“, der „Mint Julep“ und der „Old Fashioned“. Die Rezepturen dieser und einiger weiterer Drinks listet die Website von Jim Beam .
Fazit
Der Jim Beam Black 7 Jahre wartet im Vergleich zum klassischen Jim Beam White mit einer längeren Reifezeit und mehr Alkohol auf. Beides mündet in einem angenehm kraftvollen und recht harmonischen Kentucky Straight Bourbon Whiskey nicht nur für den Mix, sondern auch für den Purgenuss.
Auf den Genießer wartet ein Geschmacksprofil mit einer ansprechenden Süße nach Karamell, Vanille und Honig sowie einer delikaten Würze nach Eichenholz, Rauch und Pfeffer. Auffällig ist der gut eingebundene Alkohol und die gelungene Kraftentfaltung. Angeboten wird der Bourbon in einer durchaus hochwertigen und optisch traditionell gehaltenen Flasche. Der Preis liegt bei attraktiven 20 Euro für die 0,7-l-Flasche.
Das Sample wurde uns von Beam Suntory Deutschland ohne Vorgaben hinsichtlich einer Berichterstattung zur Verfügung gestellt.
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