Test: Jim Beam White

Der Jim Beam White ist ein Straight Bourbon Whiskey aus Clermont im US-Bundesstaat Kentucky. Die Herstellung des Whiskeys beginnt mit dem Mahlen der Getreidemischung, die aus einheimischem Mais, Roggen und Gerstenmalz besteht. Mit Hilfe von Hammermühlen gemahlen, wird das Getreide in einem Kocher zusammen mit eisenfreiem, kalziumhaltigen Quellwasser aus Kentucky sowie rund einem Viertel des Maischerückstandes aus der vorherigen Destillation gekocht. Dieses Sour-Mash genannte Verfahren soll eine gleichbleibende Qualität ermöglichen. Nach dem Kochen wird die entstandene Maische fermentiert und ein eigener Hefestamm hinzugegeben. Infolge der Gärung erfolgt eine zweimalige Destillation in einer zehn Meter großen Kolonne. Die anschließende Reifung verbringt der Whiskey vier Jahre in neuen, ausgeflammten Fässern aus amerikanischer Weißeiche, bis es zur Abfüllung mit einem durch Quellwasser auf 40 Prozent gebrachten Alkoholgehalt kommt. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Jim-Beam-Übersichtsseite zu finden.

Jim Beam White Glas und Flasche
Jim Beam White

Optik / Flasche

Die Flasche des Jim Beam White besteht aus Weißglas und weist eine handliche, rechteckige Form mit abgerundeten Kanten und einem verhältnismäßig langen Flaschenhals auf. Zum Boden hin wiederum abgerundet, hat die Flasche einen stabilen Stand zu bieten. Als Verschluss dient ein weiß lackierter Drehverschluss aus Metall, an den eine metallene Banderole um den Flaschenhals angrenzt.
Das weiß gehaltene Etikett, welches dem Whiskey den Beinamen „White“ verleiht, bedeckt die Vorderseite sowie große Teile der beiden Seiten der Flasche.
Auf der Vorderseite werden der Markenname, die Beschaffenheit und der Herkunftsort hervorgehoben. Um die Tradition und natürliche Qualität des Whiskeys zu betonen, befinden sich auf dem Etikett neben einer Unterschrift von Jim Beam auch ein aufgedrucktes Wachssiegel, in dessen Hintergrund eine Landschaft mit einem Wasserfall und einem See gezeigt wird.
Die rechte Flaschenseite weist unter anderem auf die vier Jahre dauernde Lagerung in handgefertigten Eichenholzfässern hin, während die linke Seite die Porträts der bislang sieben Geschäftsführer der Beam-Destillerie mitsamt Namen sowie Geburts- und Sterbedaten aufführt.

Galerie
Jim Beam White Vorderseite
Vorderseite
Jim Beam White Vorderseite Etikett
Vorderseite Etikett
Jim Beam White Etikett links
Etikett links
Jim Beam White Etikett rechts
Etikett rechts
Jim Beam White Verschluss
Verschluss
Jim Beam White Hals
Flaschenhals

Geruch / Geschmack

In der Nase hinterlässt der Jim Beam White einen eher groben Eindruck. Nicht sonderlich ausgeprägt oder filigran, sind es leichte Noten von süßer Vanille und würzigem Karamell, die den Geruch des Whiskeys auszeichnen. Hinzukommt eine recht deutliche und wenig angenehme Alkoholnote.
Im Mund zeigt der Whiskey gleich zu Beginn ein alkoholisches Brennen, welches nach und nach dezenten Aromen von Vanille und Mais Platz macht. Die für Whiskey typische holzige Note der Eichenfässer macht sich erst relativ spät und mit leichten Rauchnoten am Gaumen bemerkbar.
Der Nachklang ist mittellang und recht einfach strukturiert. Es machen sich dezenter Alkohol und süße bis würzige Vanille bemerkbar.

Empfohlene Trinkweise

Genießen lässt sich der Jim Beam White nur bedingt pur und bei Zimmertemperatur. Eine Kühlung und die Hinzugabe von Eiswürfeln mildern die Alkoholnote, nehmen dem recht einfachen und mit nur vereinzelten Aromen ausgestatteten Whiskey weitere Noten.
Vornehmlich wird der Whiskey zusammen mit Cola getrunken. Eine Trinkform, die preiswert ist und das Aroma der Vanille unterstützt, während die holzigen und würzigen Noten allerdings abflachen. Die Verwendung in Cocktails wie zum Beispiel einem Whiskey Sour ist durchaus möglich, sollte jedoch reiferen Whiskeys vorbehalten sein.

Fazit

2,0

Jim Beam White Wertung
Mit dem Jim Beam White eröffnet das traditionsreiche Unternehmen aus Kentucky den Einstieg in sein breites Sortiment. Auch nach vier Jahren in ausgeflammten Fässern aus amerikanischer Weißeiche fehlt es dem Whiskey an Tiefgang, und auch die für Whiskeys typischen holzigen und rauchigen Noten treten zu wenig in den Vordergrund. Dementsprechend eignet er sich vorrangig zum Mischen von Longdrinks und Cocktails, wobei man vor allem bei dem Konsum mit Cola keine Wunder erwarten darf. Das Flaschendesign weist mit seinen zahlreichen Elementen authentisch auf die lange Tradition des Unternehmens Jim Beam hin. Der Preis von rund 12 Euro für die 0,7-l-Flasche des Jim Beam White ist in Anbetracht des Gebotenen als angemessen einzuordnen.

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