Bockfieber Alte Pflaume im Test: Eine runde Sache

In das Jahr 2021 ist das im baden-württembergischen Sachsenheim beheimatete Brand Bockfieber mit zwei neuen Fruchtlikören gestartet. Einer davon: die Bockfieber Alte Pflaume. Den Pflaumenlikör lässt das Unternehmen um Gründer Holger Härter wie schon andere Liköre von der Höllberg Brennerei in Oberkirch herstellen. Im Zuge der Herstellung trifft ein intensives Fruchtkonzentrat aus Pflaumen auf ein eigenes Destillat. Die Süßung, deren Gehalt mindestens 100 Gramm Zucker pro Liter betragen muss, soll vergleichsweise gering ausfallen. Abgefüllt wird mit einem Alkoholvolumen von 28 Prozent. Auf künstliche Aromastoffe und auf jegliche Farbstoffe verzichtet man. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Bockfieber-Übersichtsseite zu finden.

Bockfieber Alte Pflaume Glas und Flasche
Bockfieber Alte Pflaume

Optik / Flasche

In der Flasche angekommen, schimmert die Bockfieber Alte Pflaume in einem rötlichen Bernsteinton. Die Form des zylindrischen Flaschenkörpers fällt recht schlank, aber dafür hoch aus. Auffällig massiv kommt der Sockel daher. Am anderen Ende verfügt die Flasche über rundliche Schultern, die zu einem eher langen und schlanken Hals übergehen.
Beim Verschluss handelt es sich um einen hellen Kunstkorken, der in einen hellen Holzgriff eingelassen ist.
Die Vorderseite ziert in erster Linie ein recht minimalistischer Glasaufdruck, bestehend aus dem weißen Markenschriftzug und der ebenfalls weißen Silhouette eines Rehbocks. Knapp oberhalb des Bodens befindet sich eine violette Papierbanderole, auf der vorne die Produktbezeichnung nebst stilisierten Darstellungen von Pflaumen abgebildet ist.
Auf der Rückseite entdeckt man keine weiteren, erwähnenswerten Infos oder Designelemente.

Galerie
Bockfieber Alte Pflaume Vorderseite
Vorderseite
Bockfieber Alte Pflaume Vorderseite Etikett
Vorderseite Etikett
Bockfieber Alte Pflaume Rückseite
Rückseite
Bockfieber Alte Pflaume Rückseite Etikett
Rückseite Etikett
Bockfieber Alte Pflaume Verschluss
Verschluss
Bockfieber Alte Pflaume Hals
Hals

Geruch / Geschmack

Mit einem feinen Duft vollreifer sowie eingemachter Pflaumen dringt die Bockfieber Alte Pflaume in die Nase vor. Begleitend kann der Genießer die Noten von Bittermandel und Zimt wahrnehmen. Dabei machen sich die treffsichere Süße und der gut eingebundene Alkohol bemerkbar.
Der mittelkräftige Geschmack wartet mit den Aromen von gekochter Pflaume, Bittermandel und Zimt auf. Das vom sehr feinen Alkohol geprägte Mundgefühl erweist sich als relativ trocken. Im Hintergrund verweilt die angenehm dosierte Süße.
Den mittellangen Nachgang prägen die Noten von gesüßter Pflaume, viel Bittermandel und etwas Zimt. Punktuell vermittelt hier die Süße einen schwerfälligen Eindruck.

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Empfohlene Trinkweise

Wie für Liköre üblich ist auch die Bockfieber Alte Pflaume vor allem für das Sipping gemacht. Der Purgenuss sollte bei Zimmertemperatur oder bei maximal leichter Kühlung erfolgen, um das Geschmacksprofil in seiner Gänze vernehmen zu können.
Die offizielle Markenwebsite von Bockfieber hält außerdem die Rezepturen speziell auf den Pflaumenlikör abgestimmter Drinks bereit. Die Kreationen hören auf die Namen „Pflaumen Fizz“, „Spicy Bock“ und „Hot Plum“.

Fazit

4,0

Bockfieber Alte Pflaume Wertung
Die Bockfieber Alte Pflaume erweitert seit Anfang 2021 das Sortiment der von Holger Härter ins Leben gerufenen Marke. Einmal mehr gelingt Bockfieber damit ein sehr ausgewogener und authentischer Likör, der mit Finesse und Leichtigkeit aufwartet. Höchste Anerkennung verdient der äußerst filigrane und ausbalancierte Geruch, dessen Qualität Geschmack und Abgang nur knapp verfehlen. Gleichermaßen gilt die Empfehlung dem Purgenuss wie auch dem Mixen. Hinsichtlich des Flaschendesigns stehen eine minimalistische Modernität und eine hohe Verarbeitungsqualität auf der Habenseite. An die standardmäßige 0,35-l-Flasche der Bockfieber Alten Pflaume kommt der Genießer für einen angemessenen Preis von 17,50 Euro.

Das Sample wurde uns von Bockfieber ohne Vorgaben hinsichtlich einer Berichterstattung zur Verfügung gestellt.