Import gestartet: Ginza Berlin holt JIN7 Series 00 und JIN7 Series 01 aus Japan

Der deutsche Importeur und Fachhändler Ginza Berlin verkündet die Ankunft zweier neuer Gins aus Japan. Die beiden sogenannten Craft Gins, der JIN7 Series 00 und der JIN7 Series 01, entstammen der The Miyagahama Distillery des Unternehmens Oyama Jinshichi Shoten, das seinen Sitz in Ibusuki in der Präfektur Kagoshima im Süden der Insel Kyūshū hat. In der als klein beschriebenen Brennerei, deren Historie bis in das Jahr 1875 zurückreicht, entstehen seit 2019 einmal jährlich kleine Mengen Gin auf Grundlage des hauseigenen Süßkartoffel-Shochu. Im Fall des JIN7 Series 00 kommt mit weißem Koji-Schimmelpilz hergestellter Shochu zum Einsatz. Die als leicht und delikat beschriebene Basis trifft auf elf teils regionale und teils von Japans ältestem Kräutergarten Kaimon Sanroku kommende Botanicals. Mit von der Partie sind Wacholderbeere, Rosengeranie, Rosmarin, Zitronengras, Chiran Tee, Minze, Mexikanische Ringelblume, Schwarzer Pfeffer, Roter Pfeffer, Kito Yuzu und Ho-Blatt – auch bekannt als asiatisches Rosenholz. Nach der im Detail nicht offenbarten Herstellung kommt der Gin mit einem Alkoholvolumen von 47 Prozent in Flaschen. Ob eine Süßung erfolgt, ist nicht bekannt. Die offiziellen Tasting-Notes sprechen von einer ausgewogenen Balance zwischen Zitrus- und Kräuternoten, die Verwendung des schwarzen Tees verleihe dem Gin zudem feine Bitterstoffe.

JIN7 Series 00
Bild: Ginza Berlin
JIN7 Series 00
Bild: Ginza Berlin

Beim JIN7 Series 01 dient ein mit schwarzem Koji gewonnener Shochu als Basis, was für einen feinen Umami-Geschmack für eine besondere Tiefe sorgen soll. Die Schlüsselzutat des Gins ist die Hetsuka Daidai, eine besondere und seltene Bitterorangenart, die nur in der Präfektur Kagoshima heimisch ist. Weiterhin finden die fünf Botanicals Wacholderbeere, Chirancha – Grüner Tee aus Minamikyushu in Kagoshima, Rosmarin, Rosengeranie sowie Aomomiji – grüner japanischer Ahorn Verwendung. Im Anschluss an die nicht näher erläuterte Herstellung wird der Gin mit einem Alkoholgehalt von 47 Prozent abgefüllt. Hinsichtlich einer etwaigen Süßung fehlen klärende Angaben. Laut offizieller Verkostungsnotiz werden intensive Zitrusnoten entfaltet, die besonders elegant mit den Bitterstoffen des grünen Tees harmonieren sollen.

JIN7 Series 01
Bild: Ginza Berlin
JIN7 Series 01
Bild: Ginza Berlin

Ab sofort werden der JIN7 Series 00 und der JIN7 Series 01 der The Miyagahama Distillery in Deutschland angeboten. Während der lediglich einmal pro Jahr erfolgenden Herstellung entstehen jeweils kleine Batches mit 3500 bis 4000 Flaschen. Wie groß das Kontingent für den deutschen Markt ausfällt, ist nicht klar. Sowohl die 0,7-l-Flasche des JIN7 Series 00 als auch die 0,7-l-Flasche des JIN7 Series 01 wechselt für eine unverbindliche Preisempfehlungen von 52,99 Euro den Besitzer.

Quelle: Ginza Berlin

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