Marke

Marke: Tullamore D.E.W.

1829 gilt als die Geburtsstunde von Tullamore D.E.W., als Michael Molloy eine Destillerie im Ort Tullamore in der irischen Grafschaft Offaly errichtete. Die für die Produktion wichtigen Getreideanbaugebiete befanden sich in unmittelbarer Nähe und lieferten unter anderem die Gerste für den Whiskey. Der spätere Geschäftsführer Daniel Edmond Williams führte 1887 den bis heute erhalten gebliebenen Markennamen ein, indem er dem bis dahin nur „Tullamore“ genannten Whiskey seine Initialen D.E.W. anhängte. Gleichzeitig bedeutet das Wort „Dew“ auf Deutsch „Tau“, was für die Sanftheit des Whiskeys stehen soll. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Desmond Williams – ein Enkel von Daniel E. Williams – den Whiskey auf dem Weltmarkt und insbesondere in den USA etablieren 1959 fiel auch die Tullamore Brennerei der Krise im irischen Whiskeygeschäft zum Opfer. Darum mussten die Destillerie geschlossen, einige Gebäude abgerissen und die Stills an die Locke’s Destillerie in Kilbeggan verkauft werden. Der neue Eigentümer war John Power & Son. Im Jahr 2000 wurde das noch stehende Lagerhaus zu einem Museum – dem Tullamore Dew Visitor Centre – umgebaut. Seit 2010 gehört Tullamore Dew zum schottischen Brennereikonzern William Grant & Sons. Die neue Produktion des Whiskeys erfolgte in der Midleton Destillerie. Mit der Inbetriebnahme einer neuen Destillerie in Tullamore im September 2014 kehrte die Produktion an ihren Ursprungsort zurück.

Test

Test: Tullamore D.E.W. Irish Whiskey

Der Tullamore D.E.W. Irish Whiskey ist das Aushängeschild der von Michael Molloy gegründeten und von Daniel Edmond Williams geprägten Marke, die seit Ende 2014 wieder an ihrem Ursprungsort in der Kleinstadt Tullamore im Herzen Irlands produziert. Die Charakteristik des Blends geht auf die Kombination dreier verschiedener Whiskey-Typen zurück: Pot Still Whiskey, Grain Whiskey und Malt Whiskey. Wie für irische Whiskeys üblich erfolgen drei Destillationsgänge. Die Destillate verbringen eine nicht genannte Reifezeit in ehemaligen Oloroso-Sherry- und Bourbonfässern, um anschließend vermählt und durch Zugabe