Marke: Pitú

1938 gilt als das Geburtsjahr der Marke Pitú, als die beiden traditionsreichen Familien Ferrer de Morais und Cândido Carneiro im Nordosten Brasiliens gemeinsam mit der Herstellung des hochwertigen Destillats aus Zuckerrohr begannen. Seinen Namen erhielt der Cachaça durch die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Süßwasserkrebs, der in der Nähe der ersten Destillerie vorkommt. Dieser Krebs avancierte zum Symbol der Marke Pitú. Die heutige Hauptdestillerie befindet sich in Vitória de Santo Antão, Pernambuco, in Brasilien.
Für viele ist Pitú der Inbegriff des Cachaça schlechthin, denn er ist nicht nur der bekannteste Cachaça hierzulande, sondern wird mittlerweile in fast jedem Supermarkt angeboten. Die meisten halten Pitú für die eigentliche Spirituose und kennen den Namen Cachaça überhaupt nicht. Als Hauptzutat für den Caipirinha, einen der weltweit beliebtesten Cocktails, erlangte diese Spirituose internationale Bekanntheit, und ist aus dem Sortiment zahlreicher Bars und Discos nicht mehr wegzudenken.

Test: Pitú Especial

Im Gegensatz zum klaren Pitú reift der Especial nach der Destillation noch mindestens ein Jahr in Eichenholzfässern. Dadurch erhält er seine goldbraune Farbe und seinen aromatischen Geschmack. Bis der Pitú Especial in die Fässer abgefüllt wird, entspricht der Fertigungsprozess dem klaren Pitú. Laut der Hersteller-Webseite ist der Pitú Especial in Deutschland ausschließlich in der 0,5-l-Flasche mit Umkarton zu haben.

Test: Pitú

Für Pitú kommt, wie bei der Herstellung von Cachaça üblich, der ausgepresste Saft von grünem Zuckerrohr zum Einsatz. Das ausschließlich brasilianische Zuckerrohr wird zunächst gehäckselt, gestampft und schließlich vergoren. Die Maische wird nach etwa 14 Tagen Gärungszeit destilliert, wobei der Brand einen hohen Alkoholgehalt hat. Dies hat zur Folge, dass der typisch herbe Zuckerrohrgeschmack erhalten bleibt. In jeder Flasche Pitú werden 10,5 Pfund Zuckerrohr-Rohmaterial verarbeitet.

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