Marke: Monkey 47

Der britische Offizier Montgomery Collins der Royal Air Force wurde nach Ende des zweiten Weltkriegs in Berlin stationiert. Zusätzlich zu seinen Tätigkeiten als Offizier engagierte er sich beim Wiederaufbau des Berliner Zoo’s und übernahm auch die Patenschaft eines Affen, welchen er Max taufte. Später ließ sich Montgomery Collins im Schwarzwald nieder, eröffnete einen Landgasthof und kreierte einen Gin, den er unter dem Namen „Max the Monkey“ führte. Dieser Gin wurde jedoch nie in größerem Stil produziert. Erst im Jahr 2006 tauchten eine Flasche des Gins und ein Brief auf, in dem die Originalrezeptur von Montgomery Collins niedergeschrieben stand.
Alexander Stein, Sohn einer deutschen Weinbrand-Familie, nahm sich dieser Rezeptur an und gründete mit Christoph Keller, Inhaber und Destillateur der Edelobstbrennerei Stählemühle, die Black Forest Distillers GmbH, um diesen alten Gin leicht angepasst wiederauferstehen zu lassen. Im Jahr 2010 folgte die Markteinführung mit zunächst 2.500 Flaschen.
Mit dem Jahreswechsel 2015/2016 erfolgte die Übernahme durch Pernod Ricard.

Test: Monkey 47 Schwarzwald Sloe Gin

Mit dem Monkey 47 Schwarzwald Sloe Gin hat die Brennerei Black Forest Distillers im Jahr 2013 ihr Sortiment erweitert. Zunächst erfolgt die großteils händische Herstellung in kleinen Chargen ähnlich dem Dry Gin Pendant aus gleichem Hause: insgesamt 47 „ungewöhnliche“ sowie regionale Botanicals werden einerseits durch Mazeration in Neutralalkohol und andererseits bei der Destillation mittels Dampf-Infusion verarbeitet. Anschließend werden wildwachsende und von Hand gesammelte Schlehen in dem gewonnenen Destillat mazeriert. Drei Monate ruht der Sloe Gin in Steingutgefäßen bevor er ungefiltert, mit einem natürlichen roten Farbton und mit einem

Test: Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin

Für den Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin werden 47 Botanicals verwendet. Ein Drittel davon stammt aus dem Schwarzwald, wie zum Beispiel Fichtensprossen, Preiselbeeren und Brombeerblätter. Generell unterscheidet die Destillerie in Botanical-Gruppen, zu denen neben „Schwarzwald“ und „Wacholder“ noch die Begriffe „Würzige“ wie Muskat, „Florale“ wie Akazienblüte und „Spritzige“ wie Kaffir-Limette zählen. Nach der Verarbeitung der Kräuter und Pflanzen folgt die Mazeration. Die Botanicals werden für exakt 36 Stunden in Neutralalkohol und Quellwasser eingelagert, damit sie ihre Aromen

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