Marke: Drambuie

Die Geschichte des Drambuie Whiskylikörs geht zurück bis in das Jahr 1746, als Charles Edward Stuart – besser bekannt als Bonnie Prince Charles – seine Ansprüche auf den Englischen Thron geltend machte. Durch die Unterstützung mehrerer schottischer Klans versuchte er im zweiten Jakobitenaufstand die Macht ins Haus Stuart zurückzuholen. Er scheiterte jedoch und floh zurück in die schottischen Highlands, wo ihn die Klans versteckt hielten. Aus Dankbarkeit soll er dem Klanführer John MacKinnon das Rezept für sein Lieblingsgetränk übergeben haben. So wurde es über Generationen weitergegeben und tauchte 1870, verwendet von John Ross, im Bradford Hotel auf der Isle of Skye auf. Nachdem James Ross 1893 das Patent auf den Namen „Drambuie“ angemeldet hatte, wurde es 1912 an Malcolm MacKinnon verkauft. 1914 startete die „The Drambuie Liqueur Company“ die konsequente, globale Vermarktung. Der Name „An dram buidheach“, von dem Drambuie abgeleitet wird, ist keltischen Ursprungs und bedeutet „ein Trank, der zufrieden macht“.

Test: Drambuie Whiskylikör

Das genaue Rezept des schottischen Drambuie Whiskylikör ist ein gut gehütetes Familiengeheimnis. Die Basis des Likörs bildet ein Blend aus Grain-Whiskys sowie bis zu 17 Jahre alten Malt-Whiskys aus den Regionen Speyside und Highland. Verfeinert wird der Blend mit schottischem Heidehonig und einem geheimen Kräutermix sowie Gewürzen. Bekannt sind die Zutaten Safran, Nelken und Muskatnuss. Der Alkoholgehalt des Whiskylikörs liegt bei 40 Prozent, die Konsistenz ist recht dickflüssig.

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