Die auf dem Bar Convent Berlin 2017 bereits gezeigten Sonderabfüllungen von Bozal Mezcal erreichen nun den deutschen Handel. Zu den Sortimentserweiterungen der erst vor Kurzem vom kalifornischen Unternehmen 3 Badge Mixology ins Leben gerufenen Marke zählen zwei Mezcals im „Reserva“-Style und zwei im „Sacrificio“-Style.
„Reserva“- und „Sacrificio“-Style
Die streng limitierten „Reserva“-Abfüllungen Bozal Castilla und Bozal Coyote werden nach traditioneller Methode in Brennblasen aus Lehm hergestellt. Nicht weniger traditionell oder limitiert ist die aus dem Bozal Borrego und Bozal Pechuga bestehende „Sacrificio“-Linie, in deren Herstellungsprozess „Opfergaben“ wie Früchte und Getreide, aber auch mariniertes Fleisch über einen Geistkorb mit destilliert werden.
„Der außergewöhnliche Charakter und die Aromen dieser Mezcals sind das Ergebnis von traditionellen, handwerkliche Techniken, die von den lokalen Mezcaleros verwendet werden“, so August Sebastiani, Präsident der 3 Badge Beverage Corporation. „Bozal Mezcal steht vor allem für die Erkundung wilder, sortenreiner Agaven und ist ein Abenteuer aus handgemachten Spirituosen, die ihren Herkunftsort widerspiegeln.“
Bozal Castilla
Der Bozal Castilla entstammt dem Dorf San Juan Bautista Jayacatlán im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca. Der Mezcalero Ormides Hernandez destilliert die wild wachsende und der Espadin verwandte Agave Castilla in einer Lehm-Brennblase, um den Mezcal in Kleinstmengen mit einem Alkoholvolumen von 47,3 Prozent abzufüllen.
Tasting-Notes
Laut der offiziellen Verkostungsnotiz wird der fruchtige und erdige Geschmack von der nahe an einem Fluss gelegenen Region, in der die Agave wächst, geprägt. Am Gaumen soll sich eine feine Süße mit Noten von gerösteter Agave, Mocca, frischer Minze und Pfeffer zeigen. Das Finale sei weich mit leicht rauchigen Noten.
Bozal Coyote
Ebenfalls in einer Lehm-Brennblase wird der Bozal Coyote gewonnen. Der verantwortliche Mezcalero Isidro Damian im Dorf Sola de Vega im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca setzt auf die wild wachsende Agave Coyote. Nach der Destillation wird die Alkoholstärke bei 52,8 Prozent eingestellt.
Tasting-Notes
Den Tasting-Notes zufolge spiegelt der Mezcal den als einzigartig erdig und krautig beschriebenen Charakter der Agave Coyote wider. Anfangs erdig und leicht rauchig soll eine weitreichende Palette mineralischer Aromen und dunkler Schokolade folgen. Der Nachklang sei würzig, trocken und ausbalanciert.
Bozal Pechuga
Hinter dem Bozal Pechuga steckt Mezcalero Jose M Bello aus dem Dorf Mazatlán im mexikanischen Bundesstaat Guerrero. Für die Herstellung wird die wild in den Bergen des Rio Balsas Bassins wachsende Agave Cupreata, vor Ort auch als Papalote bekannt, mühselig geerntet. Die Destillation der als süß, floral und mineralisch beschriebenen Agave erfolgt in einer Kupferbrennblase, allerdings wird vor dem dritten Brennvorgang ein gekochtes Hühnchen – mariniert mit regionalen Früchten, Chilischoten, Zitrusfrüchten, Zimt und Nelken – in einem Geistkorb hinzugefügt. Das Alkoholvolumen beträgt schließlich 46,9 Prozent.
Tasting-Notes
Der Bozal Pechuga soll eine delikate Balance zeigen, in der die Rauchigkeit deutlich durch Proteine und wilde Früchte abgemildert werde. Ein intensives Mundgefühl gehe mit der Entfaltung von Noten von gerösteten Früchten, subtiler Mineralik und leichten Rauchnoten einher. Der Mezcal klinge mit einem trockenen Finale aus.
Bozal Borrego
Im Dorf Rio de Ejutla im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca stellt Mezcalero Don Adrian Bautista den Bozal Borrego her. Der Mezcalero setzt auf die Agave Castilla, die wild in einer trockenen Region wächst und dabei einen komplexen sowie mineralischen Charakter entwickeln soll. Für den zweiten Destilliervorgang in einer Kupferbrennblase werden eine Lammkeule, Pecanüsse, Ingwer und saisonale Wildfrüchte aus der Region in einen Geistkorb gegeben und mit destilliert. In die Flasche gebracht wird der Mezcal mit einer Alkoholstärke von 52 Prozent.
Tasting-Notes
Das Resultat liefere eine trockene, mineralische Basis mit einer Fülle von Fruchtaromen, krautigen Noten und Nüssen. Am Gaumen soll sich die Süße heller Zitrusfrüchte und Dattelpflaumen entwickeln. Der Abgang sei weich mit Aromen von geräuchertem Lamm.
Neu und limitiert
Ab sofort sind die teilweise auf wenige dutzend Flaschen limitierten Neuzugänge von Bozal im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Je Sorte und 0,7-l-Flasche liegt der empfohlene Preis bei 144,99 Euro.
Quelle: Bremer Spirituosen Contor









