Marke

Marke: Martin Miller

Martin Miller’s ist eine 1999 von Martin Miller – verstorben an Weihnachten 2013 – und seinen beiden Freunden David Bromige und Andreas Versteegh in England gegründete Gin-Marke. Nach eigener Aussage und mit ein wenig britischem Humor kam diese Idee mit einer gehörigen Portion Liebe, Besessenheit und ein wenig Verrücktheit (im Original: love, obsession and some degree of madness) zustande. Die Idee zur Gründung seiner eigenen Gin-Marke kam Martin Miller als er selbst einen ausdruckslosen, geschmacksneutralen Gin in einer Bar trank, was ihn sehr unzufrieden stimmte. Seiner Auffassung nach soll ein Gin nach mehr als bloß neutralem Alkohol schmecken und seine Genießer einladen, diesen zu lieben… das ist der Teil der Liebe. Beste und hochwertigste Zutaten sollen einen modernen Klassiker in diesem Segment der Spirituosen kreieren, welcher von einem englischen Destillateur zubereitet wird… das ist der Teil der Besessenheit. Und schließlich kam ihm die Idee, dass sein Gin ein besonderes Wasser beinhalten soll, nämlich das reinste und weichste Wasser aus Island. Dieser Transportaufwand, nur um dem Gin isländisches Wasser zuzufügen… das ist der Teil der Verrücktheit. Die Langley Destillerie in England verwendet für das Brennen des Martin Miller’s Gin eine kupferne Pot-Still-Anlage namens Angela.

Martin Miller's

Test: Martin Miller’s Westbourne Strength Dry Gin

Mit dem Martin Miller’s Westbourne Strength Dry Gin wurde entsprechend der Nachfrage aus der Gastronomie über die Jahre 2002 und 2003 eine Variante mit auf 45,2 Prozent erhöhtem Alkoholgehalt entwickelt. Wie beim 40-prozentigen Martin Miller’s Gin finden auch bei der 45,2-prozentigen Variante die erdigen Botanicals Wacholder, Koriander, Angelica, Lakritze, Zimtkassie sowie Schwertlilien Verwendung, wenn auch in einer geringfügig veränderten Balance. Über Nacht lagern diese mit […]

Martin Miller's

Test: Martin Miller’s Gin

Herstellung und Destillation des Martin Miller‘s Gin finden in England statt. Die Zutaten des London Dry Gins sind die recht verbreiteten erdigen Botanicals Koriander, Angelica, Lakritze, Zimtkassie, Schwertlilien und natürlich Wacholder. Über Nacht lagern diese mit einem geringen Anteil Limettenschalen in einem Kessel, wo sie ihre Aromen an heißes Wasser abgeben. Parallel dazu werden auch Bitterorangen-, Zitronen- und Limettenschalen mazeriert. In zweierlei Destillationsprozessen werden die beiden Mazerate mit Neutralalkohol in einer Kupferbrennblase […]