Marke: NB Gin
Marke

Marke: NB Gin

Das Ehepaar Muir erfüllte sich mit dem Launch des NB Gin Ende 2013 einen Traum. Die Gründung der NB Distillery – einer Mikrodestillerie im schottischen North Berwick – begannen Steve und Vivienne Muir in einer einfachen Küche in den eigenen vier Wänden.

Olmeca: Im Zeichen der Olmeken
Marke

Olmeca: Im Zeichen der Olmeken

Olmeca Tequila wurde 1967 im Herzen von Los Altos, im Hochland des mexikanischen Bundesstaats Jalisco, gegründet. Benannt wurde die Marke nach der etwa 3000 Jahre alten Kultur der Olmeken, die im mexikanischen Hochland ihren Ursprung gehabt haben soll, später jedoch vor allem an der Südküste des Golfs von Mexico anzutreffen war. Heute gehört Olmeca Tequila zur Pernod Ricard Gruppe und wird von ihr in bis zu 80 Ländern vertrieben.

Marke: Longmorn
Marke

Marke: Longmorn

Die Longmorn Distillery wurde im Jahr 1894 von John Duff, Charles Shirres und George Thomas bei der Stadt Elgin in der schottischen Speyside innerhalb der Highlands gegründet. Zusammen mit der Brennerei ließ John Duff eine Eisenbahnstation zur Anlieferung der Zutaten errichten. In Erinnerung daran ziert die Abbildung einer Dampflok das Logo der Marke.

Marke: Dalmore
Dalmore

Marke: Dalmore

Die Dalmore Distillery wurde 1839 von Alexander Matheson hoch im Norden Schottlands, auf der Ostseite der Highlands, in dem kleinen Ort Alness nördlich von Inverness gegründet. 1867 übernahm der Mackenzie-Clan die Leitung der Brennerei. Dieser führte das bis heute bekannte Markenzeichen von The Dalmore ein, das Geweih eines Zwölfenders, das auf einen Urahn des Mackenzie Clans zurückgeht. Besagter Urahn bewahrte im Jahr 1263 den König Alexander III. vor dem Tod durch einen Hirsch, infolgedessen seiner Familie in Dankbarkeit gestattet wurde, den Zwölfender – ein eigentlich exklusives Symbol des Königshauses – im Wappen zu führen. Während des Ersten Weltkriegs und bis in die 1920er-Jahre stand die Produktion still. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts begann der Verkauf der Brennerei an internationale Konzerne.

Marke: The Quiet Man
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Marke: The Quiet Man

Als The Quiet Man hat Distillery Manager Ciaran Mulgrew eine von seiner Spirituosenfirma Niche Drinks in Nordirland gegründete Whiskey-Marke betitelt. Die Markteinführung erfolgte im Jahr 2015. Das sich bis dahin mit irischen Sahnelikören befasste Unternehmen stellt die Whiskeys zunächst auf der Basis von eingekauftem New Make Spirits her, bis eine eigene ab Herbst 2016 im Bau befindliche Craft Distillery die Herstellung aufnehmen kann. Die Namensgebung erinnert an Ciaran Mulgrew’s Vater, John Mulgrew, welcher über 50 Jahre in Bars und Pubs in und um Belfast arbeitete, und währenddessen nie die privaten Geschichten seiner Gäste weitererzählt haben soll.

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Marke: O’Donnell
Marke

Marke: O’Donnell

Unter dem Namen O’Donnell Moonshine hat der Berliner Gründer August Ullrich zum Jahresende 2013 einen Kornbrand gelauncht. Während von August Ullrich die Idee stammt, ist es die Gebr. Sünner GmbH & Co. KG Brauerei und Brennerei in Köln, welche die Herstellung übernimmt. Als Moonshine wird in den USA der überwiegend nachts illegal gebrannte Alkohol bezeichnet. Von der Prohibition bis heute wird in den vergessenen Winkeln der „Appalachian Mountains“ nach altbewährten Rezepten Moonshine destilliert – inzwischen auch in zugelassenen Brennereien nach den höchsten Standards. Benannt ist der Kornbrand nach Edward „Spike“ O’Donnell, dessen Chicagoer „South Side O’Donnell“-Gang während der Prohibition den illegalen Alkoholvertrieb im großen Stil betrieb und sich jahrelange Kriege mit konkurrierenden Gangs lieferte.

Marke: Wint & Lila
Wint & Lila

Marke: Wint & Lila

Die Marke Wint & Lila gehört dem Unternehmen Casalbor mit Sitz in der spanischen Hafenstadt Puerto de Santa María bei Cadiz. Der Markenname erinnert an Juan de Wint und Margarita de Lila, die im Jahr 1646 die Compania de Indias in Cadiz gründeten und damit die Hafenstadt zu einem wichtigen Knotenpunkt im Überseehandel machten.

Marke: Finsbury
Finsbury

Marke: Finsbury

Finsbury ist eine im Jahr 1740 von Joseph Bishop in London gegründete Marke für Gin. Der nach dem Londoner Stadtteil Finsbury benannte Gin wird nach einer geheimen Rezeptur der Familie Bishop hergestellt. Im Jahr 1994 wurde die Marke vom Hamburger Spirituosenunternehmen Borco-Marken-Import übernommen.

Marke: Wodka Gorbatschow
Wodka Gorbatschow

Marke: Wodka Gorbatschow

Wodka Gorbatschow ist eine am 28. April 1921 in Berlin gegründete Marke. An diesem Datum erhielt der wenige Jahre zuvor aus St. Petersburg in Russland emigrierte Leontowitsch Gorbatschow seine Genehmigung Wodka zu brennen. Bereits in seiner alten Heimat brannte Leontowitsch Gorbatschow. Inzwischen gehört der Wodka zur Henkell & Co. Sektkellerei, die wiederum Bestandteil des Unternehmens Dr. Oetker ist.

Marke: Tschin
Marke

Marke: Tschin

Hinter der Marke Tschin steckt die im schweizerischen Fricktal gelegene Brennerei Käsers-Schloss. Edelbrenner Ruedi Käser hat neben Destillaten und Likören auch eigene Whiskys sowie seit 2014 den Tschin genannten Gin im Angebot.

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Ardbeg: Wiedergeborene Kultbrennerei
Ardbeg

Ardbeg: Wiedergeborene Kultbrennerei

Die Ardbeg Destillerie wurde 1815 von John McDougall im Süden der schottischen Insel Islay nahe der Ortschaft Port Ellen gegründet. Noch bis 1959 in Familienbesitz, kam es 1981 zur Stilllegung des Betriebs. 1989 begann wieder die Produktion bis zur erneuten Schließung im Jahr 1996. Seit der Übernahme durch die The Glenmorangie Company 1997 ist die Ardbeg Distillery wieder aktiv.

Marke: Laphroaig
Laphroaig

Marke: Laphroaig

Im Jahr 1815 kauften die Brüder Donald und Alexander Johnston ein Grundstück auf der schottischen Insel Islay um Viehzucht zu betreiben. Das Grundstück wurde aufgrund seiner Lage als Laphroaig für „Senke an der breiten Bucht“ bezeichnet. Das Brennen von Whisky praktizierten die Eigentümer zunächst nur nebenher aus überschüssiger Gerste. Der Whisky kam gut an und schnell zeigte sich, dass das Brennen profitabler ist als die Viehzucht. In den 1870er-Jahren begannen die Streitigkeiten mit der nahegelegenen Lagavulin Destillerie im Besitz von Mackie and Co. Der Konflikt eskalierte endgültig im Jahr 1907 als Mackie and Co. für eine kurze Zeit die Wasserzufuhr von Laphroaig blockiert. Des Weiteren versuchte man 1908 mit Hilfe des abgeworbenen Laphroaig Head Brewer die Brennblase von Laphroaig für die Lagavulin Destillerie zu kopieren – es zeigte sich aber, dass sie den Whisky nicht kopieren konnten. Mit Ian Hunter an der Spitze wurde die Destillerie 1921 umfangreich erweitert. 1923 kamen bei Laphroaig, so früh wie bei kaum einer anderen schottischen Destillerie, Bourbonfässer aus amerikanischer Weißeiche zum Einsatz. 1929 wurde der Export weltweit gesteigert. Mit seinem Tod im Jahr 1954 übertrug Ian Hunter, der letzte der Familienlinie, die Geschäftsführung seiner langjährigen Angestellten und Vertrauten Bessie Williamson. Um weiteres Wachstum zu ermöglichen, verkaufte sie Laphroaig in den 1960er-Jahren an das schottische Unternehmen Long John International. Heute gehört die Marke Laphroaig zu Beam Suntory.

Lepanto: „Premium“ Brandy von González Byass
Lepanto

Lepanto: „Premium“ Brandy von González Byass

Manuel María González kam 1835 nach Jerez de la Frontera, um sein Glück in der boomenden Sherry-Industrie zu finden. Bereits 1844 ermöglichte der Erfolg den eigenen Anbau von Reben und den Erwerb der ersten Brennanlage für Brandy. Im Jahr 1855 hatte González ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, das Wein produzierte und exportierte. Er entschloss sich Robert Blake Byass – seinen Handelsbeauftragten für Großbritannien – als Geschäftspartner mit ins Boot zu holen, womit das Unternehmen González Byass gegründet wurde. Seit 1998 gehören nahezu alle Geschäftsanteile des Unternehmens den direkten Nachfahren von Manuel María González. Der Lepanto Brandy aus dem Hause González Byass, wird seit 1896 in Jerez hergestellt. Namentlich erinnert der Brandy an die „Seeschlacht von Lepanto“, welche am 7. Oktober 1571 in der Meerenge von Lepanto, vor dem heutigen Griechenland, stattfand. Die „Heilige Liga“ bestehend aus christlichen Mittelmeermächten und mit Spanien an der Spitze, siegten dort über das nach der Flottengröße überlegene Osmanische Reich. Der Brandy wird gänzlich aus Palomino-Trauben gewonnen und ist in verschiedenen Sorten erhältlich. Die Palomino Traube zählt als die klassische Sherry-Traube. Diese alte, weiße Rebsorte wird hauptsächlich im Sherrydreieck, wozu Jerez de la Frontera, El Puerto de Santa María und Sanlucar de Barrameda gehören, angebaut.

Marke: Niemand
Niemand

Marke: Niemand

Unter dem Namen Niemand haben Sebastian Otto und Torben Paradiek, beide Unternehmer aus Hannover und Gründer von HOOD Distribution, im Herbst 2015 einen Gin auf den Markt gebracht. Bereits zuvor kreierten sie die Gin Flight Gewürzspender.

Marke: Tullamore D.E.W.
Tullamore D.E.W.

Marke: Tullamore D.E.W.

1829 gilt als die Geburtsstunde von Tullamore D.E.W., als Michael Molloy eine Destillerie im Ort Tullamore in der irischen Grafschaft Offaly errichtete. Die für die Produktion wichtigen Getreideanbaugebiete befanden sich in unmittelbarer Nähe und lieferten unter anderem die Gerste für den Whiskey. Der spätere Geschäftsführer Daniel Edmond Williams führte 1887 den bis heute erhalten gebliebenen Markennamen ein, indem er dem bis dahin nur „Tullamore“ genannten Whiskey seine Initialen D.E.W. anhängte. Gleichzeitig bedeutet das Wort „Dew“ auf Deutsch „Tau“, was für die Sanftheit des Whiskeys stehen soll. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Desmond Williams – ein Enkel von Daniel E. Williams – den Whiskey auf dem Weltmarkt und insbesondere in den USA etablieren 1959 fiel auch die Tullamore Brennerei der Krise im irischen Whiskeygeschäft zum Opfer. Darum mussten die Destillerie geschlossen, einige Gebäude abgerissen und die Stills an die Locke’s Destillerie in Kilbeggan verkauft werden. Der neue Eigentümer war John Power & Son. Im Jahr 2000 wurde das noch stehende Lagerhaus zu einem Museum – dem Tullamore Dew Visitor Centre – umgebaut. Seit 2010 gehört Tullamore Dew zum schottischen Brennereikonzern William Grant & Sons. Die neue Produktion des Whiskeys erfolgte in der Midleton Destillerie. Mit der Inbetriebnahme einer neuen Destillerie in Tullamore im September 2014 kehrte die Produktion an ihren Ursprungsort zurück.

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Marke: Wyborowa
Marke

Marke: Wyborowa

Im Jahr 1823 nahm der jüdische Geschäftsmann Hartwig Kantorowicz, dem eine Brennerei im polnischen Posen gehörte, an einem Wettbewerb zur Prämierung des besten polnischen Wodkas teil. Aufgrund des Jury-Urteils „Wyborowa“, was so viel wie „köstlich“ bedeutet, bekam der Wodka seinen Namen und die Erfolgsgeschichte des polnischen Wodkas nahm seinen Lauf. 1927 wurde Wyborowa als erste internationale Wodka-Marke registriert und weltweit vertrieben. In den 50er-Jahren, als Wyborowa alle europäischen Märkte eroberte, machte die Marke beispielsweise in Großbritannien mehr als 60 Prozent aller Wodka-Importe aus. Aufgrund der Unruhen in Polen Ende der 80er-Jahre bekam die Brennerei wirtschaftliche Schwierigkeiten und wurde von dem bekannten Spirituosenkonzern Pernod Ricard vor dem Konkurs bewahrt.

Marke: Squamata
Marke

Marke: Squamata

Die Destillerie Kammer-Kirsch hat im Frühjahr 2013 den Squamata Apple Vodka vorgestellt und erstmals auf der Barzone gezeigt. Noch im Sommer 2013 wurde für den Vodka ein Cocktail Wettbewerb ins Leben gerufen. Das Thema Apfel wurde in Anbetracht der historischen Bedeutung Deutschlands als Anbaugebiet aufgegriffen.

Marke: OMG
Marke

Marke: OMG

OMG ist seit Anfang 2014 eine Gin-Marke der familiengeführten Zufanek Distillery in Tschechien. Die Brennerei wurde im Jahr 2000 von Marcela und Josef Zufanek, zusammen mit ihren Kindern Martin, Josef und Jan gegründet.