Schrödinger’s Katzen Gin im Test: Ein Genuss nicht nur für Katzen-Fans

Anfang 2018 erblickte der Schrödinger’s Katzen Gin das Licht der Welt. Petra Spamer-Riether, Gründerin des Unternehmens HS Heidelberg Spirits mit Sitz im baden-württembergischen Dossenheim, entwickelte den London Dry Gin, der ganz im Zeichen des Gedankenexperiments „Die Schrödinger Katze“ von Physiker Erwin Schrödinger steht. Ebenfalls angelehnt an die „Katze“ ist das Key-Botanical, bei dem es sich um französische Katzenminze handelt. Alles in allem kommen 14 biologische Botanicals zum Einsatz. Mit darunter befinden sich Wacholderbeeren, Koriander, Kardamom, Zitronenthymian, Rosen, Lavendel, Basilikum und Heidelbeeren. Die mit der Herstellung betraute Schwechower Obstbrennerei in Pritzier in Mecklenburg-Vorpommern mazeriert die Botanicals über 24 Stunden in Neutralalkohol, ehe die Destillation in einer Kupferbrennblase erfolgt. Abgefüllt wird mit einem Alkoholgehalt von 44 Prozent und ohne Zucker. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Schrödinger’s-Katzen-Gin-Übersichtsseite zu finden.

Schrödinger's Katzen Gin Glas und Flasche
Schrödinger’s Katzen Gin

Optik / Flasche

Daher kommt der klare Schrödinger’s Katzen Gin in einer handlichen Weinflasche aus dunklem Grünglas. Der kompakte Körper verfügt über eine zylindrische Form, die sich stark zum Boden hin verjüngt. Am anderen Ende führen rundliche Schultern zu einem mittellangen Hals.
Als Verschluss fungiert einer aus schwarz eingefärbtem Glas, auf dem die weiße Silhouette einer Katze abgebildet ist.
Ein großes Hauptlabel in Weiß und mit schwarzem Aufdruck besetzt die Vorderseite. Ungewöhnlich klein wird der Markenname dargestellt, während das Wort „Gin“ weite Teile des Etiketts einnimmt. Vor dem „i“ erblickt man die detaillierte Skizze einer sitzenden Katze.
Das nur unwesentlich kleinere Rücketikett beschreibt innerhalb eines recht umfangreichen Texts den Gin und die Idee dahinter. Außerdem werden die Chargen- und die Flaschennummern sowie das Abfülldatum aufgeführt.

Galerie
Schrödinger's Katzen Gin Vorderseite
Vorderseite
Schrödinger's Katzen Gin Rückseite
Rückseite
Schrödinger's Katzen Gin Verschluss
Verschluss
Schrödinger's Katzen Gin Hals
Hals

Geruch / Geschmack

Recht kräftig und vordergründig herbal dringt der Schrödinger’s Katzen Gin in die Nase vor. Angeführt wird der Geruch von Wacholder und Minze, begleitet von Koriander, Zitrustönen und Zitronenthymian. Zu der feinen Frische gesellen sich zudem die Noten von Basilikum, ein Hauch Zimt und etwas Kardamom.
Im Mund zeigt sich der Gin intensiv und warm mit den Aromen von Wacholder und Minze. Den Geschmack prägt eine zitrische bis herbale Frische, die mit Koriander und Zitronenthymian einhergeht. Für Abwechslung sorgen kurzzeitig starker Kardamom und Pfeffer. Daraufhin wird der Geschmack harzig würzig. Zudem blickt etwas Basilikum durch.
Den recht langen und öligen Nachhall zeichnen die Noten von Kardamom, Wacholder, Koriander, Zitronenthymian, Pfeffer, Minze und schließlich noch Heidelbeeren. Zurück bleibt außerdem ein seidiges Mundgefühl.

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Empfohlene Trinkweise

Geeignet ist der Schrödinger’s Katzen Gin für die Zubereitung von diversen Longdrinks und Cocktails wie dem „Gin Tonic“, dem „Gin Fizz“, dem „Martini“ oder dem „Negroni“. Diese und weitere individuell auf den Gin abgestimmte Drinkideen hält die offizielle Markenwebsite bereit. Darüber hinaus entstand in Kooperation mit Peggy Knuth, der Barchefin sowohl des „The Curtain Club“ als auch der „Fragrances Bar“ im The Ritz-Carlton in Berlin, der Sommerdrink „Botanicat“.
Genauso kann der Gin auch pur bei Zimmertemperatur oder bei leichter Kühlung genossen werden.

Fazit

4,0

Schrödinger's Katzen Gin Wertung
Beim Schrödinger’s Katzen Gin ist des Deutschen liebstes Haustier Programm. Nicht nur hat man das Gedankenexperiment „Die Schrödinger Katze“ von Physiker Erwin Schrödinger als Thema gewählt, sondern auch französische Katzenminze als Schlüsselzutat auserkoren. Eben diese Katzenminze erweitert auf gelungene Weise das recht klassische Profil des London Dry Gins. Positiv hervorzuheben sind die hohe Komplexität, die harmonische Entfaltung und der fein eingebundene Alkohol. Die Empfehlung gilt sowohl dem Genuss in Form von Drinks als auch dem Purgenuss bei Zimmertemperatur. Das Design überzeugt durch eine klare Optik und ein hohe Verarbeitungsqualität. In den Besitz einer 0,5-l-Flasche des Schrödinger’s Katzen Gins gelangt der Genießer für einen stimmigen Preis von rund 35 Euro.

Das Sample wurde uns von HS Heidelberg Spirits ohne Vorgaben hinsichtlich einer Berichterstattung zur Verfügung gestellt.

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