Markteinführung: Agitator Whisky trifft aus Schweden in Deutschland ein

Anfang 2018 startete Agitator Whiskymakare im schwedischen Arboga mit dem Whiskybrennen. Heute kann die Brennerei bereits ein breites Sortiment vorweisen, von dem ab sofort auch drei Qualitäten offiziell nach Deutschland gelangen. Zur Verfügung stehen Agitator Whiskymakare vier unterschiedlich geformte Kupferbrennblasen, auf denen zweifach bei Vakuum destilliert wird. Primär wird Gerstenmalz für Single Malt verarbeitet. Für die Reifung greift man auf herkömmliche Fasssorten wie Ex-Bourbon, New-American-Oak und Ex-Sherry zurück, legt aber auch einen speziellen Fokus auf Kastanienholzfässer. Neu in Deutschland sind der Agitator Single Malt, der Agitator Argument: Kastanj und der Agitator Blended Whisky.

Kupferbrennblasen
Bild: Agitator Whisky
Fässer
Bild: Agitator Whisky

Beim Agitator Single Malt handelt es sich um das Aushängeschild der Brennerei. Die Reifung erfolgt parallel in Ex-Bourbon-, New-American-Oak-, Ex-Sherry-Casks sowie Kastanienholzfässern. Eine Altersangabe existiert nicht. Abgefüllt wird mit einem Alkoholgehalt von 43 Prozent und allem Anschein nach ohne Farbstoff. Bezüglich einer etwaigen Kältefiltration ist nichts bekannt. In der Nase zeigt der Single Malt den offiziellen Angaben zufolge eine schöne, helle Frucht, die von Zitrusfrüchten, rotem Apfel und Ananas dominiert und von Trockenfrüchten begleitet werde. Am Gaumen überzeuge eine gewisse Salzigkeit mit einer torfigen Note. Dazu geselle sich eine Fruchtigkeit aus Apfel und Zitrusfrüchten. Im Abgang sei eine süße Vanille-Toffee-Note zu schmecken, die angenehm lange nachklingen soll.

Agitator Single Malt
Bild: Agitator Whisky

Der Agitator Argument: Kastanj gehört zur Argument Series, die mit Whisky abseits der Norm und mit gewisser Limitierung aufwartet. Zur Hauptreifung darf der Single Malt in Ex-Bourbon-Casks. Für die Nachreifung geht es in Kastanienholzfässer. Was das Reifealter anbelangt, hält man sich bedeckt. Das Abfüllen geschieht mit einem Alkoholgehalt von 46 Prozent, allem Anschein nach ohne Farbstoff und mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne Kältefiltration. Beim Nosing finden sich den Tasting-Notes zufolge direkt Noten von getrockneten Früchten mit Anklängen von süßen Rosinen und roten Beeren. Am Gaumen ähnliche Geschmacksnoten wie in der Nase. Hinzukommen soll ein Hauch von Honig und Vanille. Der Geschmack bleibe sanft, später mit einem etwas trockenen Abgang aus den Tanninen des Holzes. Im Hintergrund sorge eine leichte Rauchigkeit für Komplexität.

Agitator Argument: Kastanj
Bild: Agitator Whisky

Als Allrounder gilt der Agitator Blended Whisky. In diesem trifft hauseigener Single Malt aus Ex-Bourbon-, New-American-Oak-, Ex-Sherry-Casks sowie Kastanienholzfässern auf Grain aus Ex-Bourbon- und New-American-Oak-Casks. Besagter Grain wird aus einer namentlich nicht genannten Brennerei in Deutschland bezogen. Eine Altersangabe trägt der Blend nicht. In die Flasche geht es mit einem Alkoholgehalt von 40 Prozent und allem Anschein nach ohne Farbstoff. Eine Kältefiltration ist denkbar. Die Brennerei verspricht einen ausgewogenen Geschmack von Malz, Vanillekaramell und karamellisiertem Zucker sowie Noten von exotischen Früchten, Karamell und Orangenblüten: Alles in allem ein großzügiger, fruchtiger Geschmack mit einem mittellangen Abgang.

Agitator Blended Whisky
Bild: Agitator Whisky

In Deutschland werden die drei genannten Agitator Whiskys offiziell über Amazon1 vermarktet. Derzeit finden sich dort der Agitator Single Malt für 54,90 Euro je 0,7-l-Flasche und der Agitator Blended Whisky für 39,90 Euro je 0,7-l-Flasche. Der Agitator Argument: Kastanj fehlt.

Quelle: Agitator Whisky

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