Import gestartet: Markteinführung des Cachaça Princesa Isabel rückt näher

Anfang 2019 wurde der Versuch gewagt, mittels Crowdfunding die Markteinführung des Cachaça Princesa Isabel in Deutschland zu realisieren. Nun gut ein Jahr danach schreitet das Vorhaben mit großen Schritten voran. Laut Importeur ProReSus im nordrhein-westfälischen Menden ist zu Jahresbeginn die erste große Lieferung des Cachaça Artesanal der im brasilianischen Bundesstaat Espírito Santo ansässigen Fazenda Tupã eingetroffen. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus musste die ursprünglich im Zuge von Messeteilnahmen angedachte Markteinführung auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Nichtsdestotrotz will ProReSus so bald wie möglich durchstarten.

Cachaça Princesa Isabel
Bild: ProReSus
Cachaça Princesa Isabel
Bild: ProReSus

Hinter Cachaça Princesa Isabel steckt die von Herrn Adão und seiner Familie geführte Fazenda Tupã im brasilianischen Bundesstaat Espírito Santo. Der Familienbetrieb setzt für seinen Cachaça Artesanal auf nachhaltig angebauten und händisch geerntetes Zuckerrohr. Auf umweltbelastende und aromaschädigende Verbrennung wird verzichtet. Mittels Destillation in traditionellen Alambics wird ein jährliches Produktionsvolumen von 20.000 Litern erreicht. Für die Reifung stehen Fässer aus unterschiedlichen Holzsorten zur Verfügung.

Nach Deutschland gelangen ausgewählte Varianten des Cachaça Princesa Isabel. Neben dem ausschließlich in Edelstahltanks geruhten Prata sind die nach den portugiesischen Namen des verwendeten Holzes benannten Qualitäten Jequitibá Rosa, Bálsamo & Jaqueira, Amburana, Carvalho und Jaqueira mit von der Partie. Letzterer, der Cachaça Princesa Isabel Jaqueira, reift in Fässern aus dem Holz eines im Jahr 2015 umgestürzten Jackfruchtbaums.

Wann genau der Cachaça Princesa Isabel den deutschen Handel erreicht, steht noch nicht fest. Ebenso sind keine unverbindlichen Preisempfehlungen bekannt.

Quelle: ProReSus