The Glendronach Ode to the Dark im Test: Dunkel, dunkler, PX

Zur „The Master’s Anthology“, welche seit Ende 2024 die Core Range der The Glendronach Distillery ergänzt, gehört unter anderem der The Glendronach Ode to the Dark. Diesen Single Malt Scotch Whisky lässt Dr. Rachel Barrie, Master Blenderin der Brennerei in den schottischen Highlands, nach der zweifachen Destillation auf Kupferbrennblasen aus Gerstenmalz und dem Wasser des nahen Dronac Burn vollständig in Ex-Pedro-Ximénez-Sherry-Casks reifen. Bezüglich der Dauer der Reifung werden keine Angaben gemacht. Abgefüllt wird mit einem Alkoholgehalt von 50,8 Prozent, ohne Kältefiltration und ohne Farbstoff. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der The-Glendronach-Übersichtsseite zu finden.

eine Flasche The Glendronach Ode to the Dark nebst Glas

Optik / Flasche

Daher kommt der dunkel-mahagonifarbene The Glendronach Ode to the Dark in einer hohen Weißglasflasche. Der hohe, zylindrische Körper verjüngt sich leicht zum Sockel hin. Am anderen Ende führen rundliche Schultern zu einem langen, leicht bauchigen Hals. Den Hals umgeben Teile einer Schrumpfkapsel in Lila.
Als Verschluss findet man einen Naturkorken vor, der an einem dunklen Holzgriff befestigt ist. In den Griff eingraviert ist das zentral die verschlungenen Initialen „G“ und „D“ zeigende Logo von The Glendronach.
Erneut trifft man das Logo als Reliefprägung nach vorne gerichtet auf der Höhe der Schultern an. Im Zentrum steht das mittelgroße Hauptlabel in Lila. Darauf abgedruckt sind unter anderem der Markenname, der Hinweis auf die Reifung und die Signatur von Master Blenderin Rachel Barrie in Weiß. Links und rechts schmücken Darstellungen von Pflanzen und Tieren das Etikett. Knapp oberhalb des Sockels ist das Gründungsjahr 1826 als Reliefschrift angebracht.
Das etwas kleinere Rücketikett ziert eine knappe Beschreibung des Single Malts.

Die zur Flasche des The Glendronach Ode to the Dark gehörende Geschenkverpackung aus Pappe weist Elemente des Etikettendesigns auf. Zusätzlich liefert die Rückseite einige weitere Angaben zu Single Malt und dessen offiziellen Tasting-Notes.

Geruch / Geschmack

In der Nase ist der The Glendronach Ode to the Dark recht mild mit Karamell, Sirup, Vanille, dunkler Schokolade, Rosinen und einem Hauch Kaffee, ergänzt von ein paar Mandelnoten. Im Hintergrund verweilen sehr milde Gewürznoten inklusive Zimt.
Im Mund zeigt sich der Single Malt zunächst eher weich, doch sehr mundfüllend, wärmend und sogar etwas viskos. Vorne weg Karamell, Sirup, Vanille, dunkle Schokolade und Rosinen. Dann kurzzeitig eine etwas trockene und leicht scharfe Würze, auf die stark gerösteter Kaffee und erdige Noten folgen.
Den wiederum weichen Nachhall prägen Karamell und Sirup, Rosinen und dunkle Schokolade. Mittellang und gut mundfüllend.

Mit wenigen Tropfen stillen Wassers wird der Geruch vor allem schokoladig mit warmen Kaffeeanklängen.
Der Geschmack ist nun durchweg weich nach Sirup, Karamell und Rosinen. Kaum noch Würze.
Auch der Abgang erweist sich jetzt als sehr weich und süßlich.


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Empfohlene Trinkweise

Im Vordergrund steht der Purgenuss des The Glendronach Ode to the Dark bei Zimmertemperatur. Wie sich zeigt, empfiehlt sich auch die Hinzugabe weniger Tropfen stillen Wassers, das den Geschmack harmonisiert und eine leichte Schärfe abmildert.
Mixen lassen sich bei Bedarf unter anderem der „Rob Roy“ und der „Old Fashioned“.

Fazit

sehr gut

Beim The Glendronach Ode to the Dark, einem Single Malt Scotch Whisky der „The Master’s Anthology“, setzt die The Glendronach Distillery in den schottischen Highlands alleinig auf Ex-Pedro-Ximénez-Sherry-Casks. Das von einer dunklen Süße geprägte Ergebnis macht mit wenigen Tropfen stillen Wassers einen sehr gefälligen Eindruck.
Besagte Süße zeigt sich durch Karamell, Sirup, Vanille, dunkle Schokolade und Rosinen. Zwischenzeitlich entwickelt sich eine etwas scharfe Würze, die allerdings zügig in stark gerösteten Kaffee und erdige Anklänge übergeht. Auf der Habenseite stehen ein volles und wärmendes Mundgefühl. Wie schon erwähnt, profitiert der Single Malt von wenigen Tropfen stillen Wassers, welche die Würze abmildern und das süße Gesamtbild abrunden. Erhältlich ist die optisch ansprechende und qualitativ hochwertige 0,7-l-Flasche samt Geschenkverpackung für einen angemessenen Preis von 61 Euro.

Das Sample wurde uns von Brown-Forman Deutschland ohne Vorgaben hinsichtlich einer Berichterstattung zur Verfügung gestellt.

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