Die Maison Ferrand in Ars im französischen Département Charente enthüllte im Herbst 2025 den Planteray Black Cask 2025 als mittlerweile elfte Limited Edition der Black Cask Series. Für diesen kombinierte Master Blender Alexandre Gabriel Rums aus Barbados und Trinidad. Konkret handelt es sich um Melasse-Rum aus der Pot wie auch der Column Still von Stade‘s West Indies Rum Distillery auf Barbados und Melasse-Rum aus der Column Still der Trinidad Distillers Limited auf Trinidad. Beide reiften erst separat über mehrere Jahre in Ex-Bourbon-Barrels im tropischen Klima ihrer Herkunftsländer. In Frankreich angelangt, wechselten die Rums zusammen in stark ausgebrannte Ex-Ferrand-Cognac-Casks, gelagert in den Kellern der Maison Ferrand im kontinentalen Klima. Nach dem Finish über einen unbekannten Zeitraum wurde mit einem Alkoholvolumen von 40 Prozent und zusammen mit einer Dosage von 19 Gramm Zucker pro Liter abgefüllt. Farbstoff kam zum Einsatz. Offen bleibt, wie viele Flaschen existieren. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Planteray-Übersichtsseite zu finden.
Optik / Flasche

Daher kommt der goldfarbene Planteray Black Cask 2025 in einer für die Marke typischen Flasche aus dunklem Grünglas und mit einem für die Verschiffung traditionellen Netz aus Stroh. Der standfest auf einem breiten Boden stehende Körper fällt zylindrisch und kompakt aus. Weite, rundliche Schultern verbinden den Körper mit dem durchaus langen und etwas bauchigen Hals.
Beim Verschluss handelt es sich um einen Naturkorken, befestigt an einem schwarzen Kunststoffgriff.
Ein sehr großes Etikett umgibt den gesamten Körper der Flasche. Darüber ist im Glas vorne das Markenlogo ins Glas eingelassen, darunter ist der Markenname als Reliefschrift angebracht. In weiten Teilen schmückt das Etikett eine in die kräftigen Farben Geld, Rot und Grün getauchte Szene, die einen Pelikan und einen Ibis am Strand einer Insel zeigt. Vorne erblickt man das Markenlogo, den Markennamen und die Bezeichnung des Rums in einem schimmernden Goldfarbton. Hinten sind eine Beschreibung und ein paar Eckdaten des Rums zu finden.




Geruch / Geschmack
Der Geruch des Planteray Black Cask 2025 ist rund und süßlich nach Banane, Honig, Karamell und Vanille plus Kokosnuss. Hinzu stößt eine recht frische Limette, gefolgt von einer feine Würze mit einem Touch Pfeffer, Kaffee und Eichenholz.
Geschmacklich erweist sich der Rum als eher weich und voll. Vorne weg zunächst recht süß nach Banane, Honig, Karamell und Vanille, ergänzt von Noten von Kaffee und Kokosnuss. Darauf entwickelt sich eine deutliche Frische aus Limette und Minze, außerdem vernimmt man eine starke grüne Grasnote. Weiter Eichenholz, kandierter Ingwer und eine leichte Pfefferspitze. Zum Abgang hin Marzipan und wieder Kokosnuss.
Im Abgang ist der Rum weich, voll und süßlich. Erneut zeigen sich Banane, Honig, Kaffee, etwas frische Limette, grünes Gras, Eichenholz und Kokosnuss. Insgesamt mittellang.
Empfohlene Trinkweise
Gemacht ist der Planteray Black Cask 2025 vornehmlich für den Purgenuss bei Zimmertemperatur oder bei maximal leichter Kühlung.
Alternativ kann der Rum auch für Drinks wie den „Mai Tai“, den „Old Fashioned“ oder einen „Daiquiri“-Twist genutzt werden.
Fazit
Der Planteray Black Cask 2025 vereint abermals die Rums zweier Nationen, Barbados und Trinidad, getoppt mit einem Finish in stark ausgebrannten Ex-Ferrand-Cognac-Casks. Eine harmonische und durchaus komplexe Kombi, die mit einer angenehmen Süße, grünen Frische und feinen Würze lockt.
Die Süße wartet mit Noten von Banane, Honig, Karamell und Vanille auf. Zwischendurch Kaffee und Kokosnuss, aber auch eine Frische von Limette und Minze. Die Würze ist fein mit Eichenholz, kandiertem Ingwer und wenig Pfeffer. Alles greift harmonisch ineinander, ist rund und ansprechend in seiner Kraftentfaltung. Damit ist der Rum prädestiniert für den Purgenuss, kann aber auch genauso für Drinks verwendet werden. Punktet kann das Design durch eine detailreiche Optik und eine stimmige Verarbeitungsqualität. An die 0,7-l-Flasche gelangt der Genießer für vergleichsweise günstige 29 Euro.
Das Sample wurde uns von Ferrand Deutschland ohne Vorgaben hinsichtlich einer Berichterstattung zur Verfügung gestellt.





