Test: Krucefix Fin Spruce

Unter dem Namen Krucefix Fin Spruce führt die Krucefix Destillerie im slowenischen Krize eine Fichtennadel-Spirituose. Für die einem Fruchtbrand ähnelnde Spezialität werden die Nadeln und Zapfen der Fichten der Karawanken im nahen Alpenraum auf einer Höhe zwischen 1.000 und 1.900 Metern über Meeresniveau per Hand geerntet. Die fermentierten Nadeln und Zapfen durchlaufen erfahren eine Destillation in einer nicht näher beschriebenen Brennapparatur. In den so gewonnenen Brand werden weitere Nadeln und Zapfen eingelegt und gemeinsam redestilliert. Das mit dem Quellwasser der Region eingestellte Alkoholvolumen beträgt 40 Prozent. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Krucefix-Übersichtsseite zu finden.

Krucefix Fin Spruce Glas und Flasche
Krucefix Fin Spruce

Optik / Flasche

Die Weißglasflasche des klaren Krucefix Fin Spruce besitzt eine recht kompakte und mittelprächtig handliche Form. Diese fällt durch ihren quaderförmigen und stark kantigen Körper, der schräg angewinkelt ist, auf. Zu den Merkmalen zählen ein großflächiger, standfester Boden sowie flache, in einen mittellangen Hals übergehende Schultern.
Ein heller Kunstkorken verschließt die Flasche. Greifen lässt sich der Verschluss mit einer anthrazitfarbenen Kappe.
Farblich erstrahlt die Etikettierung in Weiß und Grün. Im oberen Drittel zeigt das recht große Hauptlabel ein paar Fichtenzweige, die Silhouette der Alpen und den Markenschriftzug. Den übrigen Platz nimmt der Name der Spirituose in vertikaler Schrift ein.
Das mittelgroße Rücketikett ähnelt in seiner Optik dem Etikett der Vorderseite. Zentral wird ein kurzer Infotext abgebildet.

Galerie
Krucefix Fin Spruce Vorderseite
Vorderseite
Krucefix Fin Spruce Vorderseite Etikett
Vorderseite Etikett
Krucefix Fin Spruce Rückseite
Rückseite
Krucefix Fin Spruce Rückseite Etikett
Rückseite Etikett
Krucefix Fin Spruce Verschluss
Verschluss
Krucefix Fin Spruce Hals
Hals

Geruch / Geschmack

In die Nase dringen die stark ausgeprägten Noten von Fichte, Waldmeister, süßlichem Honig, Orange und Zitrone vor. Dabei zeigt sich der Krucefix Fin Spruce auffällig leicht, intensiv und zugleich floral.
Geschmacklich erweist sich die Spirituose als alkoholisch mild und ziemlich floral. Nicht nur die deutlichen Aromen von Fichte und Waldmeister, sondern auch die Orange sowie Zitrone und Süßholz, begleitet von einem Hauch Honig, kommen im Mund zur Geltung.
Durchaus lang und mild klingt die weiterhin leicht süßliche, waldige und fruchtig frische Spirituose aus.


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Empfohlene Trinkweise

Eine Empfehlung geht klar an den Purgenuss des Krucefix Fin Spruce bei Zimmertemperatur. Dank der alkoholischen Milde kann bedenkenlos auf eine Kühlung oder die Hinzugabe von Eiswürfeln verzichtet werden.
Wenn es ein Drink sein soll, kann man die Spirituose mit Tonic Water kombinieren.

Fazit

5,0

Krucefix Fin Spruce Wertung
Der Krucefix Fin Spruce demonstriert die Aromatik der Karawanken und die Brennkunst der slowenischen Krucefix Destillerie. Mit einer beeindruckenden Kraft und zugleich floralen Leichtigkeit begeistert die Spirituose den Genießer. Für eine Höchstwertung sorgt zudem die hohe Komplexität, die den Geruch und den Geschmack auszeichnet. Ebenso kann der komplexe und lange Nachhall hoch punkten. In Anbetracht der Milde steht dem Purgenuss bei Zimmertemperatur nichts im Wege, aber auch das Mixen von Longdrinks und Cocktails erscheint naheliegend. Das Design der Flasche ist ungewöhnlich und wenig ansehnlich. Abgesehen von der Optik liefert der Krucefix Fin Spruce ein außergewöhnliches Gesamtbild ab. Die wohl größten Makel sind der recht hohe Preis von rund 45 Euro je 0,5-l-Flasche und die schlechte Verfügbarkeit.

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Krucefix Fin Spruce (1 x 0,5 l)
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