Test: Krucefix Brin Kruce

Im Sommer 2017 erreichte der Krucefix Brin Kruce aus der Krucefix Destillerie im slowenischen Krize den deutschen Markt. Für die Herstellung dieses Wacholderbrands werden Karawanken-Wacholderbeeren im nahen Alpenraum auf einer Höhe zwischen 1.000 und 1.900 Metern über Meeresniveau per Hand geerntet. Nach der Fermentation der Beeren erfolgt die Destillation in einer nicht näher beschriebenen Brennapparatur. In dem so gewonnenen Destillat werden weitere Wacholderbeeren mazeriert, um anschließend eine zweite Destillation zu durchlaufen. Mit regionalem Quellwasser wird das Alkoholvolumen bei 40 Prozent eingestellt. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Krucefix-Übersichtsseite zu finden.

Krucefix Brin Kruce Glas und Flasche
Krucefix Brin Kruce

Optik / Flasche

Abgefüllt wird der Krucefix Brin Kruce in eine recht kompakte und mittelprächtig handliche Weißglasflasche. Aufzufallen weiß die Flasche durch ihren quaderförmigen und stark kantigen Körper, der schräg angewinkelt ist. Zu der Form zählen ein großflächiger, standfester Boden sowie flache, in einen mittellangen Hals übergehende Schultern.
Ein heller Kunstkorken, eingelassen in eine anthrazitfarbene Kappe, verschließt die Flasche.
Die Etikettierung ist in Weiß und Violett gehalten. Das recht große Hauptlabel auf der Vorderseite zeigt im oberen Drittel ein paar Wacholderzweige, die Silhouette der Alpen und den Markenschriftzug. Im übrigen Bereich ist der Name des Wacholderbrands in vertikaler Schrift abgebildet.
Das Etikett der Rückseite weist ähnliche gestalterische Elemente auf wie das Hauptlabel. Darüber hinaus ist ein kurzer Infotext abgedruckt.

Galerie
Krucefix Brin Kruce Vorderseite
Vorderseite
Krucefix Brin Kruce Vorderseite Etikett
Vorderseite Etikett
Krucefix Brin Kruce Rückseite
Rückseite
Krucefix Brin Kruce Rückseite Etikett
Rückseite Etikett
Krucefix Brin Kruce Verschluss
Verschluss
Krucefix Brin Kruce Hals
Hals

Geruch / Geschmack

Die Nase erreicht der Krucefix Brin Kruce mit einem kräftigen und gehaltvollen Geruch, der allem voran eine feine und ausgeprägte Wacholdernote aufweist. Auffällig ist die Vielfalt, die von erdig über beerig und fruchtig bis frisch reicht. Die Noten erinnern dabei an Brombeere, Zitrus und Haselnuss. Hinzukommen eine leichte Süße und etwas Pfeffer.
Das Aroma feinen Wacholders prägt das recht intensiv ausgeprägte Geschmacksprofil. Ergänzend treten Nuancen von Haselnuss, Brombeere, Zitrus und etwas Pfeffer sowie eine leichte Süße auf. Eine Schärfe ist nicht vorhanden.
Im recht langen und sehr milden Abgang klingt die Spirituose mit den Noten von Wacholder, Holz und Haselnuss aus.

Anzeige

Empfohlene Trinkweise

Empfehlenswert ist der Krucefix Brin Kruce zum einen als Digestif in purer Form bei Zimmertemperatur. Zum anderen kann der Wacholderbrand als Zutat für Longdrinks und Cocktails herhalten. Eine einfache Variante ist die Kombination mit Tonic Water, ähnlich einem „Gin Tonic“.

Fazit

4,0

Krucefix Brin Kruce Wertung
Der Krucefix Brin Kruce soll die traditionelle slowenische Brennkunst nach Deutschland bringen. Was die Krucefix Destillerie hier in die Flasche füllt, ist ein Wacholderbrand mit imposanter Kraft und feiner Ausprägung. Das gebotene Wacholderaroma weiß durch seine komplexe Struktur und begleitenden Noten zu gefallen. Nicht zuletzt kann die Spirituose auch mit ihrer anhaltenden Milde hoch punkten. Eine klare Empfehlung erhält der Wacholderbrand für den Purgenuss bei Zimmertemperatur, aber auch für die Zubereitung von Drinks. Das Flaschendesign ist sehr ungewöhnlich und nicht das ansprechendste. Obwohl vieles für den Krucefix Brin Kruce spricht, ist die Verfügbarkeit zum Zeitpunkt dieses Verkostungsberichts nur mäßig. Als kritisch erweist sich schließlich der Preis, der bei durchaus satten 43 Euro für die 0,5-l-Flasche liegt.

Preisvergleich

Krucefix Brin Kruce (1 x 0,5 l)
RumundCo - Der Spirituosenfachhandel - GesamtlistePreis: € 42,90
Versand: € 5,95
Verfügbarkeit: n. a.
Jetzt kaufen*
*Alle Angaben ohne Gewähr.