Test: Granchiquila

Granchiquila lautet der Name eines Mitte 2015 gelaunchten Likörs. Andreas Grope und Robin Eckel, die Gründer des deutschen Cocktailcaterings „More than just a Drink!“, zeichnen für die Entwicklung und Vermarktung verantwortlich. Die Herstellung erfolgt durch einen ausgebildeten Destillateurmeister auf Basis eines nicht näher beschriebenen Tequilas. Dieser wird mit Granatapfel und Chili aromatisiert und gesüßt, bevor mittels Farbstoff ein sattroter Farbton entsteht. In die Flasche gelangt der Likör mit einem Alkoholvolumen von 20 Prozent. Die Namensgebung vereint Silben der drei maßgeblichen Zutaten. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der More-than-just-a-Drink!-Übersichtsseite zu finden.

Granchiquila Glas und Flasche
Granchiquila

Optik / Flasche

Erhältlich ist der Granchiquila in verschiedenen Flaschengrößen. Uns wurde eine 0,2-l-Designflasche zur Verfügung gestellt, während das Sortiment auch Miniaturflaschen und eine schlichtere sowie günstigere Weinflasche umfasst.

Die aus Weißglas gefertigte Designflasche besitzt von vorne betrachtet eine ovale Form. Im Profil erscheint die Flasche sehr schlank, was einerseits für einen etwas unsicheren Stand sorgt und andererseits ein sehr gutes Handling sowie Ausschenken ermöglicht.
Die klein gehaltene Etikettierung ist farblich in Rottönen und Schwarz gehalten. Die abwechselnd roten und schwarzen Buchstaben des Markennamens befinden sich auf dem Band eines Wappen, auf dem eine brennende Chilischote thront.
Auf dem Etikett der Rückseite ist eine kurze Erklärung zum Likör aufgeführt.
Verschlossen wird die Flasche von einem Kunstkorken mit großer heller Holzkappe, die das Logo des Cocktailcaterings „More than just a Drink!“ ziert.

Galerie
Granchiquila Vorderseite
Vorderseite
Granchiquila Vorderseite Etikett
Vorderseite Etikett
Granchiquila Rückseite
Rückseite
Granchiquila Rückseite Etikett
Rückseite Etikett
Granchiquila Verschluss
Verschluss
Granchiquila Hals
Hals

Geruch / Geschmack

Ziemlich süß und leicht fruchtig erreicht der Granchiquila die Nase. Den Geruch prägt konzentrierter Granatapfel, begleitet von höchstens einem Hauch Chili. Noten des Tequilas oder allgemein von Alkohol sind nicht zu bemerken.
Im Mund zeigt sich der Likör mit einer recht aufdringlichen und groben Süße. Zunächst steht das Aroma von Granatapfel im Vordergrund, ehe die Chili übernimmt. Besonders an der Zungenspitze entwickelt diese eine fortan dominante Schärfe. Im Hintergrund ist eine Spur von Agaven vorhanden.
Der Nachklang ist süß und leicht scharf von Chili. Vor allem die konzentrierte Süße bleibt recht lang im Mundraum zurück.

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Empfohlene Trinkweise

Den puren Genuss des Granchiquila können wir nicht empfehlen. Vielmehr eignet sich der Likör zum Mixen von neuen Cocktails oder zur nicht zuletzt farblichen Verfeinerung bestehender Rezepturen. Von den Produzenten werden der Granchquila Sour sowie ein roter Caipirinha empfohlen.

Granchiquila Sour
Bild: livo-liva.com
Granchiquila Sour

Fazit

2,0

Granchiquila Wertung
Mit dem Granchiquila beweist das Team vom Cocktailcatering „More than just a Drink!“ erneut seine Kreativität. Die Rezeptur und der Name sind etwas besonderes, jedoch ist der Geschmack doch ziemlich ernüchternd. Die recht groben Aromen sind aufdringlich und erscheinen sogar etwas künstlich. Vorrangig eignet sich der Likör zum Mixen oder Verfeinern von Cocktails. Das Design der Flasche ist modern und qualitativ stimmig. Der Preis für den Granchquila ist alles in allem akzeptabel: die 0,5-l-Designflasche und die 1,0-l-Flasche kosten 12 respektive 16 Euro.

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