Test: Ferdinand’s Saar Dry Gin

Der Startschuss für die Markteinführung des Ferdinand’s Saar Dry Gins fiel Ende 2013. Andreas Vallendar, Master Distiller und Inhaber der Avadis Distillery im rheinland-pfälzischen Wincheringen, stellt für die Basis des Gins einen aus eigenem Getreide mehrfach destillierten Rohbrand her, in den über 30 handverlesene und aufeinander abgestimmte Botanicals mazeriert werden. Neben der Mazeration setzt Master Distiller Andreas Vallendar auch auf eine Dampfinfusion mit frisch geernteten Kräutern. Zu den Botanicals zählen Quitten und Lavendel aus eigenem Anbau sowie Wacholder, Koriander, Schlehe, Hagebutte, Angelika, Hopfenblüte und Rose aus der Region. Des Weiteren setzt man unter anderem auf Mandelschale, Muskatnuss, Zimt, Bitterorange, Zitronenthymian, Zitrone, Pfeffer und Ingwer. In Anschluss an die Destillation erfolgt die Zugabe von Schiefer-Riesling. Der Riesling stammt vom Weingut Zilliken aus Schiefer-Steillagen der großen Lage Saarburger Rausch – bei unserem Exemplar wird eine Spätlese von 2010 verwendet. Nach einer vierwöchigen Ruhephase und dem Senken des Alkoholgehalts auf 44 Prozent mittels entmineralisiertem Wasser kommt der Gin zur Abfüllung in Flaschen. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Ferdinand’s-Übersichtsseite zu finden.

Namensgeber des Gins ist der Königlich-preußische Forstmeister Ferdinand Geltz, der von 1851 bis 1925 lebte und Mitbegründer des „Vereins der Naturweinversteigerer Großer Ring“ – heute VDP Mosel-Saar-Ruwer – war.

Ferdinand's Saar Dry Gin Glas und Flasche
Ferdinand’s Saar Dry Gin

Optik / Flasche

Abgefüllt wird der Ferdinand’s Saar Dry Gin in eine Weinflasche aus Grünglas. Die standardmäßige 0,5-l-Flasche ist sehr kompakt und handlich. Der sich leicht zum standsicheren Boden hin verjüngende Körper geht in runde Schultern über, an die ein mittellanger Hals anschließt.
Als Verschluss wird ein Weinkorken aus Naturkork verwendet. Zum Öffnen ist ein Korkenzieher vonnöten. Mit dem gleichen Korken ist ein halbwegs dichtes Wiederverschließen möglich.
Den Flaschenkörper zieren zwei große Papieretiketten mit hellblauem Grund. Auf der Vorderseite steht ein großes schwarzes „F“ – als Initiale für Ferdinand – vor großflächigen weißen Ornamenten im Mittelpunkt.
Das Label der Rückseite führt eine ausführliche Beschreibung des Gins, die Signaturen von Andreas Vallendar und Dorothee Zilliken sowie die Batchnummer als auch das Jahr der Weinlese auf.

Galerie
Ferdinand's Saar Dry Gin Vorderseite
Vorderseite
Ferdinand's Saar Dry Gin Vorderseite Etikett
Vorderseite Etikett
Ferdinand's Saar Dry Gin Rückseite
Rückseite
Ferdinand's Saar Dry Gin Rückseite Etikett
Rückseite Etikett
Ferdinand's Saar Dry Gin Verschluss
Verschluss
Ferdinand's Saar Dry Gin Hals
Flaschenhals

Geruch / Geschmack

Hauptakteur in der Nase ist Wacholder, begleitet von Zimt und leicht scharfem Ingwer. Den weichen und zugleich intensiven Geruch ergänzen weiterhin die frischen Aromen von Pfeffer und Zitrone, sowie ein Hauch von Orange.
Im Mund startet der Ferdinand’s Saar Dry Gin geballt aromatisch und sehr kräutrig mit Koriander und Zitronenthymian. Kurz darauf nimmt ein äußerst ausgewogenes Spiel von Bitterorange, Zitrone, Zimt, Ingwer und Pfeffer den Geschmack ein. Eher im Hintergrund bleibt der Wacholder genauso wie der Riesling, der für eine angenehme fruchtige Frische sorgt. Beachtlich ist noch die durchgängige Milde.
In einem langen Abgang verbleiben die Aromen von Orange, Ingwer, Wacholder und Quitte.

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Empfohlene Trinkweise

Der Ferdinand’s Saar Dry Gin erlaubt durchaus den kaum verbreiteten Genuss pur bei Zimmertemperatur. Primär wird der Gin zum Mixen von Cocktails und Longdrinks wie „Gin Tonic“, „Martini“, „Gimlet“ und „Gin Sour“ verwendet.

Fazit

5,0

Ferdinand's Saar Dry Gin Wertung
Master Distiller Andreas Vallendar setzt beim Ferdinand’s Saar Dry Gin auf mehrheitlich regionale Zutaten, viel Handarbeit und kleine Produktionsmengen. Das Ergebnis ist geschmacklich herausragend. Die Fülle von ausgeprägten Aromen weiß genauso zu begeistern wie die ausgesprochene Milde. Genießen lässt sich der Gin in Form von zahlreichen Cocktails und Longdrinks oder auch pur bei Zimmertemperatur. Das Design der Flasche betont sehr ansprechend die Herkunft des Gins und die Besonderheit der Infusion mit Riesling. Mit einem Preis beginnend bei 32 Euro je 0,5-l-Flasche ist der Ferdinand’s Saar Dry Gin nicht günstig, aber doch sein Geld wert.

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