Unicum Orange Bitter im Test: Feine Kräuter und warme Orange

Im Frühling 2026 hat der Unicum Orange Bitter des ungarischen Familienunternehmens Zwack Unicum seinen Weg nach Deutschland gefunden. Dieser vor geraumer Zeit entwickelte Kräuterlikör soll von der in Italien vorherrschenden Tradition inspiriert sein, den Unicum Kräuterlikör mit einer Orangenscheibe zu genießen. Als Grundlage für den Unicum Orange Bitter dient der originale Unicum Kräuterlikör, den über 40 geheime Kräuter und Gewürze teils als Mazerate und teils als Destillate auszeichnen. Hinzu stoßen ein Orangendestillat und ein Orangenextrakt. Außerdem erfolgt noch eine Reifung in Eichenholzfässern. Abgefüllt wird der Likör mit einem Alkoholgehalt von 32 Prozent und ohne Farbstoff. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Unicum-Übersichtsseite zu finden.

eine Flasche Unicum Orange Bitter nebst Glas

Optik / Flasche

Die Flasche, die den Unicum Orange Bitter mit seinem dunklen Braunton und gelben Schimmer beherbergt, besteht aus dunklem Grünglas und verfügt über die für die Marke typische Kugelform. Dementsprechend fällt der Körper beinahe kugelrund aus. Nach oben führt ein vergleichsweise langer Hals weg.
Verschlossen wird die Flasche von einem orangen Drehmechanismus, der an eine gleichfarbige Metallbanderole um den Hals angrenzt. Zum Aufdruck zählen das Jahr 1790, in dem die Rezeptur des Unicum Kräuterlikörs erfunden worden sein soll, und die Signatur von Sándor Zwack, der in aktuell sechster Generation das Familienunternehmen führt.
Die Vorderseite des Körpers weist eine Vertiefung auf, die ein kreisrundes Etikett ziert. In der Mitte des Etiketts befindet sich das goldfarben schimmernde und rot eingefasste Stephans-Kreuz. Weiter darum ist eine orange Fläche, versehen mit der Bezeichnung des Kräuterlikörs in Weiß.
Hinten sind zwei kleine Etiketten angebracht, die lediglich ein paar grundlegende Infos bereithalten.

Geruch / Geschmack

In die Nase strömt der Unicum Orange Bitter umgehend mit warmen Orangennoten, die süß und doch auch leicht bitter ausfallen. Dahinter präsentiert sich ein feines und ausbalanciertes Bouquet mit erdigen, herben und auch frischen Kräutern sowie Gewürzen, im Speziellen Süßholz, Nelke und Zimt.
Der Geschmack ist weich, warm und ölig mit ausgeprägten Orangennoten, welche einerseits süß und andererseits dezent bitter daherkommen. Hinzu gesellen sich herbe und erdige Kräuter sowie Gewürze, wobei vor allem Erinnerungen an Süßholz, Zimt und Nelke geweckt werden. Zum Abgang hin wird das Mundgefühl trocken und auch die Bitterkeit legt zu.
Den weichen und durchaus langen Nachhall prägen Kräuter und Gewürze mit einer herben und recht trockenen Charakteristik. Immer wieder zeigt sich warme Orange mit leichten Bittertönen. Weiter trocken werdend und mit zunehmend erdigen Noten.


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Empfohlene Trinkweise

Gemacht ist der Unicum Orange Bitter vornehmlich für den Purgenuss bei Zimmertemperatur oder bei maximal leichter Kühlung.
Nichtsdestotrotz kann der Kräuterlikör auch für Drinks beispielsweise im Mix mit Soda oder Tonic Water sowie in einer Variation des Klassikers „Negroni“ genutzt werden.

Fazit

sehr gut

Für den Unicum Orange Bitter reichert das ungarische Familienunternehmen Zwack Unicum seinen originalen Unicum Kräuterlikör mit Orangen an. Das Ergebnis lockt mit einer allgegenwärtigen Präsenz warmer Orange, welche harmonisch auf eine feine Auswahl an Kräutern und Gewürzen trifft.
Die süße bis leicht bittere Orange führt das Geschmacksprofil an. Nach kurzer Zeit rückt auch die auffällig feingliedrige Basis aus diversen herben und erdigen Kräutern sowie Gewürzen in den Vordergrund. Hervor zu heben ist zudem das spannende Mundgefühl, das sich von warm und ölig zu trocken und herb wandelt. Zu empfehlen ist der Purgenuss genauso wie das Mixen von Drinks. Das Design besticht durch Einzigartigkeit und Qualität. In den Besitz der 0,7-l-Flasche gelangt der Genießer für faire 17 Euro.

Das Sample wurde uns von Diversa Spezialitäten ohne Vorgaben hinsichtlich einer Berichterstattung zur Verfügung gestellt.

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