Für Fans vorne weg: Mast-Jägermeister bleibt seiner Grünglasflasche in ikonischer Vierkantform treu. Allerdings verkündet das Traditionsunternehmen in Wolfenbüttel gemeinsam mit Ardagh Glass Packaging in Obernkirchen die Emissionseinsparung bei der Produktion.
CO₂-Reduktion um 60 Prozent
Ardagh Glass Packaging wird mit diesem Monat 14 Millionen Flaschen à 0,7 Liter in einer NextGen Furnace Hybrid-Schmelzwanne herstellen. Diese ist von dem Unternehmen neu entwickelt worden. Als wesentlicher Unterschied zu konventionellen Glasschmelzöfen werden 42 Bodenelektroden angeführt. Erste Auswertungen sollen zeigen, dass sich die CO₂-Emissionen im Herstellungsprozess pro Flasche im Vergleich zur konventionellen Glasherstellung damit um 60 Prozent reduzieren lassen. Bisher macht die Herstellung der Flaschen 30 Prozent der Emissionen im Unternehmen Mast-Jägermeister aus.
„Mit dem Übergang in den dauerhaften kommerziellen Serienbetrieb wird aus einer technologischen Innovation ein verlässlicher Bestandteil unserer Lieferkette – und somit ein wichtiger Hebel für die Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele“, sagt Carsten Doliwa, Vice President Procurement bei Mast-Jägermeister.
Joris Goossens, R&D Project Manager bei Ardagh Glass Packaging Europe und Mitentwickler der neuen Technologie, erklärt: „Die NextGen Furnace Technologie ist ein Meilenstein für die Glasindustrie, weil rund 60 Prozent der eingesetzten Energie aus Strom aus vollständig erneuerbaren Quellen stammen. Sie zeigt zugleich, dass elektrisch unterstütztes Schmelzen die Qualitätsanforderungen einer industriellen Glasproduktion im großen Maßstab erfüllt.“
Bis 2030 will Mast-Jägermeister die Emissionen aus Primärverpackungen um 50 Prozent senken.
Quelle: Mast-Jägermeister
Preisvergleich






