Marke: Pimm’s

James Pimm, der Besitzer einer Austernbar in Londons Bankenviertel, erschuf den Pimm’s No. 1 – einen Likör auf Basis von Gin – im Jahre 1823 und schenkte ihn seinen Gästen als Verdauungshilfe aus. Schnell nach dem Aufkommen des Likörs in England wandelte er sich zu einem High-Society-Getränk und ist vor allem heute ein erfrischendes Sommergetränk als Longdrink.
Bereits 1851 folgten zwei weitere Likör-Kreationen: den Pimm’s No. 2, der als Basis Scotch verwendet, und den Pimm’s No. 3, der auf Brandy basiert. Im gleichen Jahr wurde die Vermarktung erheblich ausgeweitet. Doch schon bald verkaufte James Pimm seinen Betrieb und die Rechte an der Marke weiter – nach mehreren Besitzern besitzt Diageo seit 1997 die Marke Pimm’s.
Das Rezept des Pimm’s No. 1 ist bis heute streng geheim, sodass nur sechs Personen, die sogenannten „Secret Six“, über die genau Rezeptur in Kenntnis gesetzt sind. Zu Beginn wurde zudem ein separater Gewürzgroßhandel betrieben, um somit Rückschlüsse von den Gewürzeinkäufen auf die Zusammensetzung zu verhindern.
Über ein Jahrhundert nachdem die beiden weiteren Liköre auf den Markt kamen, umfasste das Sortiment von Pimm’s 1969 noch zusätzlich den No. 4, No. 5 und No. 6. Diese basieren auf Rum, Roggen-Whisky und letzterer auf Wodka. Letztlich bis heute haben sich nur der Pimm’s No. 1 und in sehr geringer Ausführung der No. 6 gehalten. Die Pimm’s No. 2 bis No. 5 wurden eingestellt, mit der Ausnahme des No. 3, der 2005 versetzt mit Gewürzen und Orangenschale als No. 3 Winter Cup für den Winter abgestimmt wurde.

Test: Pimm’s No. 1

Der Pimm’s No. 1 Likör, der zunächst als Verdauungshilfe vorgesehen war, hat sich zu einem englischen Szene-Aperitiv und sommerlichen Erfrischungsgetränk entwickelt. Als Basis für den Likör dient London Dry Gin, der mit dem in Tonic Water enthaltenen Chinin, Kräutern und Fruchtextrakten versetzt wird. Die genaue Rezeptur und Zusammensetzung der Kräuter kennen lediglich sechs Personen des Betriebs, die als die „Secret Six“ bekannt sind. Der resultierende Alkoholgehalt beträgt recht geringe 25 Prozent. Während Pimm’s No. 1 in England äußerst populär ist, ist der Likör bei uns selten und auch in der Bar-Szene nicht immer zu finden. Angeboten

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