Marke: Pijökel 55

Die Geschichte des Pijökel 55 geht bis in das Jahr 1955 zurück, als sich eine Gruppe von Abiturienten eines Bremer Gymnasiums zusammentat. Im Mittelpunkt und als Zeichen ihrer Freundschaft stand ein kleines Wurzelholz, das sie „Pijökel“ – plattdeutsch für „kleines Ding“ – nannten, und eine geheimnisvolle Zeremonie.
Mit unter den Abiturienten war Kuno Grote. Für den „geheimnisvollen Bund der Pijökelfreunde“ kreierte der mittlerweile in Pforzheim ansässige Apotheker in den 60er beziehungsweise 70er Jahren einen Kräuterlikör, den er Pijökel 55 – also nach dem Wurzelholz und dem Abiturjahrgang – taufte.
Im Jahr 2002 stirbt Kuno Grote. Ein Jahr später verbringt dessen Sohn Gabriel Grote mit Henning Birkenhake sowie Semesterkollegen ihres Tonmeisterstudiums einen Skiurlaub in den französischen Alpen. Als Gabriel Grote auf einem Dreitausender Gipfel eine Runde Pijökel 55 ausschenkt, soll die Begeisterung groß gewesen sein. Aufgrund der positiven Reaktionen fassten Gabriel Grote und Henning Birkenhake den Entschluss, den Pijökel 55 im großen Stil herzustellen und zu vermarkten. Nach der Gründung der Grote Spirituosen Manufaktur in Berlin erfolgte im Jahr 2010 der Marktstart des Pijökel 55.

Test: Pijökel 55

Der Pijökel 55 ist ein vom deutschen Apotheker Kuno Grote kreierter Kräuterlikör, der seit 2010 von Gabriel Grote sowie Henning Birkenhake in der Berliner Grote Spirituosen Manufaktur hergestellt wird. Zusammengestellt wird der Kräuterlikör aus Apothekentinkturen sowie eigens entwickelten Kräuter- sowie Gewürzansätzen. Insgesamt finden sieben verschiedene Kräuter beziehungsweise Gewürze Verwendung: Galgant, Ingwer, Zimt, Nelken, Kardamom, Vanille und Mandeln. Mit Rohrzucker gesüßt liegt der Zuckergehalt des Pijökel 55 nur knapp über dem Mindestmaß für Liköre. Der Alkoholgehalt beträgt 42,5 Prozent. Zum Testzeitpunkt wird der