Le Freak Vodka im Test: So weich, so buttrig, so gut

Zum Sortiment der Weinbrennerei JACoBI in Weinstadt in Baden-Württemberg gehört der Le Freak Vodka. Anders als üblich werden nicht Getreidesorten, sondern Kartoffeln als Rohstoff genutzt. Konkret wird exklusiv auf Kartoffeln aus dem süddeutschen Raum zurückgegriffen. Die Herstellung übernimmt eine namentlich nicht genannte Brennerei in Deutschland. Die gewaschenen Kartoffeln werden erst zerkleinert und dann in Wasser erhitzt, bis die darin enthaltene Stärke vollständig in Zucker umgewandelt ist. Daraufhin wird die Fermentation mit einem firmeneigenen Hefestamm eingeleitet. Nach über einhundert Stunden wird die Destillation auf einer Säulenbrennanlage vorgenommen. Ohne ein spezielles Filtrationsverfahren anzuwenden, wird der Vodka mit einem bei 40 Prozent eingestellten Alkoholvolumen abgefüllt. Soweit bekannt, wird auf Zusätze verzichtet. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Le-Freak-Übersichtsseite zu finden.

eine Flasche Le Freak Vodka nebst Glas

Optik / Flasche

Erhältlich ist der klare Le Freak Vodka in einer quaderförmigen Braunglasflasche. Die spezielle Quaderform zeichnen stark angewinkelte Schultern aus, anderen Ende ein sehr kurzer Hals folgt.
Verschlossen wird die Flasche von einem Drehmechanismus aus massivem Messing.
Das Etikettendesign fällt sehr minimalistisch mit einer einerseits weißen und andererseits blauen Farbgebung aus. Das Hauptlabel ziert ein großes „F“ zuzüglich des Markennamens. Ferner erblickt man ein Wappen mit einem gelben Kartoffelkäfer.
Das Rücketikett zeigt die gleiche Farbgebung und erneut das Wappen mit dem Kartoffelkäfer. Darüber hinaus sind keine erwähnenswerten Designmerkmale vorhanden.

Geruch / Geschmack

In der Nase präsentiert sich der Le Freak Vodka sehr rein und sehr sanft. Der milde Geruch erweist sich als leicht süßlich, etwas strohig und erdig-nussig mit einem leichten Touch Wärme.
Auch im Mund fällt der Vodka sehr seidig und rein aus. Der Geschmack ist delikat buttrig mit recht vollem Mundgefühl, dazu fein nussig, leicht erdig und minimal pfeffrig. Insgesamt sehr mild, leicht warm und fein adstringierend.
Im mittellangen Abgang bleibt der Vodka sehr rein, mild pfeffrig, leicht erdig und etwas nussig.


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Rum & Co

Empfohlene Trinkweise

In Anbetracht seiner Milde kann der Le Freak Vodka ohne Weiteres pur bei Zimmertemperatur oder bei maximal leichter Kühlung genossen werden.
Genauso bietet der Vodka ausreichend Charakter, um in Drinks wie einem „Vodka Soda, einem „Moscow Mule“, einem „Martini“ oder einer „Bloody Mary“ bestehen zu können.

Fazit

exzellent

Der Le Freak Vodka der Weinbrennerei JACoBI basiert auf Kartoffeln aus dem süddeutschen Raum und einem firmeneigenen Hefestamm. Das Ergebnis ist ein sehr reiner und sehr samtiger Vodka, der mit einem delikat buttrigen Geschmack sowie nussigen, erdigen und pfeffrigen Noten zu begeistern weiß.
Wer den Le Freak Vodka genießt, dem wird die allgegenwärtige Milde und Reinheit auffallen. Zu keinem Zeitpunkt schlägt die Kraftentfaltung über die Strenge. Zeitgleich macht sich ein volles Mundgefühl mit einer leichten Wärme bemerkbar. Derweil zur Entfaltung gelangt eine leckere Buttrigkeit in Begleitung nussiger, erdiger und pfeffriger Noten. Damit bietet sich klar der Purgenuss bei Zimmertemperatur oder maximal leichter Kühlung an, genauso aber natürlich auch der Genuss in Form eines Drinks. Das Design zählt zwar nicht zu den praktischsten, weiß aber durch Minimalismus und Qualität aufzufallen. Mit einem Preis von rund 34 Euro je 0,7-l-Flasche ist der Le Freak Vodka im gehobenen Segment anzutreffen, was aber dem Gebotenen gerecht wird.

Das Sample wurde uns von Weinbrennerei JACoBI ohne Vorgaben hinsichtlich einer Berichterstattung zur Verfügung gestellt.

Preisvergleich

Le Freak Vodka (1 x 0,7 l)
Preis: € 33,90 (€ 48,43 / l)
Versand: € 5,90
Stand 1. August 2026 05:20 Uhr. Preise inklusive Mehrwertsteuer. Alle Angaben ohne Gewähr. Bezahlte Links.