Beim Friesenflair Eierlikör handelt es sich um die mittlerweile dritte Spirituose von Friesenflair. Ingo Langer und Kristina Scholten, die das Unternehmen im Jahr 2024 mit dem Ziel gründeten, besondere Spirituosen von der Ostfriesischen Küste anzubieten, setzen wie schon für ihren Vodka und ihren Gin auf die Schlüsselzutat Sanddorn. In Kooperation mit einer namentlich nicht genannten Brennerei wird der Eierlikör aus einem Weizenfeinbrand, frischem Eigelb, echter Vanille und Sanddorn arrangiert. Betontermaßen wird auf Milch oder Sahne verzichtet. Nach der obligatorischen Süßung wird mit einem Alkoholvolumen von 20 Prozent und ohne Farbstoff abgefüllt. Der Eierlikör ist laktosefrei. Mehr Informationen zur Marke und Destillerie der getesteten Spirituose sind auf der Friesenflair-Übersichtsseite zu finden.

Optik / Flasche
Die Flasche, in der der sattgelbe Friesenflair Eierlikör daherkommt, besteht aus Weißglas und verfügt über eine moderne, handliche Form. Diese zeichnet ein breiter, zylindrischer Körper auf einem recht massiven Sockel aus. Weite, rundliche Schultern führen zu einem mittellangen Hals.
Der Verschluss ist ein Kunstkorken, der an einem hellen Holzgriff befestigt ist.
Das Etikett auf der Vorderseite ist weiß und verziert mit einem dezenten Wellenmuster. Im Mittelpunkt steht ein Abbild einiger Sanddorn-Früchte sowie eines geteilten Eis. Der umgebende Text ist schwarz gehalten, wobei in den Markennamen eine Möwe integriert ist. Ein darüber goldfarben abgedrucktes Emblem setzt sich aus einem Anker und einem Leuchtturm zusammen.
Auf dem kleineren Rücketikett befinden sich keine weiteren Designmerkmale.




Geruch / Geschmack
In die Nase dringt der Friesenflair Eierlikör leicht zitrusfrisch vom Sanddorn und angenehm süß nach Vanille vor. Zügig stößt das Eigelb hinzu, was in Erinnerungen an Teig mündet. Die Textur ist seidig, eine dezente Wärme schwingt mit.
Am Gaumen zeigt der Eierlikör eine mittlere, mundfüllende und cremige Viskosität. Vorne Weg vernimmt man Vanille und Eigelb, angenehm süß mit Teigassoziationen. Danach entwickelt sich fruchtig zitrischer Einschlag nach Sanddorn. Die Kraftentfaltung ist angenehm bei unauffällig eingebundenem Alkohol und in Begleitung einer dezenten Wärme.
Der mittellange Nachhall ist cremig und recht viskos. Weiterhin eine angenehme Süße, Vanille, Eigelb und Getreideanklänge. Etwas Alkoholwärme, dann wenig Zitrus.
Empfohlene Trinkweise
Gemacht ist der Friesenflair Eierlikör wie so ziemlich jeder Eierlikör für den Purgenuss. Eine Kühlung ist nicht notwendig und sollte maximal leicht gehalten werden.
Durchaus wird Eierlikör auch für Drinks genutzt. Typisch ist das Aufschütten mit Orangensaft.
Fazit
Der Friesenflair Eierlikör soll durch den Einsatz von Sanddorn an die Ostfriesische Küste entführen. Wie sich herausstellt, verbirgt sich hinter der Komposition ein gelungener und im Kern klassischer Eierlikör mit einem subtilen, aber doch klaren Twist frischer Fruchtigkeit.
Auf der Habenseite steht eine Melange aus Eigelb, Vanille und dezentem Getreide, welche mit Assoziationen an Teig einhergeht. Der Sanddorn ist mit seiner frischen Fruchtigkeit eine leichte aromatische Ergänzung, die nicht stört. Die stimmige Kraftentfaltung begleitet eine leichte Wärme. Der Alkohol ist unauffällig eingebunden. Der Fokus liegt klar auf dem Purgenuss bei maximal leichter Kühlung. Das Design erweist sich als eher modern und schlicht bei einer stimmigen Qualität. Die Flasche besitzt ein eher modernes und schlichtes Design, das qualitativ überzeugt. In den Genuss des Friesenflair Eierlikörs gelangt man für einen fairen Preis von rund 25 Euro je 0,5-l-Flasche.
Das Sample wurde uns von Friesenflair ohne Vorgaben hinsichtlich einer Berichterstattung zur Verfügung gestellt.



