Herstellung
Auch unter dem Dach von Schwarze und Schlichte findet die Herstellung des Knut Hansen Dry Gins unverändert in den Räumlichkeiten der Hamburg Distilling Company in Hamburg-Hamm statt. Gegenwärtig unter der Regie von Destillateurin Aicha Buschmann wird auch weiterhin auf der 150 Liter großen Kupferbrennblase mit Verstärkerböden destilliert. Zusätzlich, für Destillate für die Limited Editions genauso wie für Experimente, kann auf eine 20 Liter kleine Brennblase zurückgegriffen werden.


Die Botanicals, bezogen von lokalen Händlern, liegen für den Knut Hansen Dry Gin teils frisch und teils getrocknet vor. Im Sinne eines London Dry Gins werden alle gleichzeitig verarbeitet, wobei auf eine Mazerationszeit verzichtet wird. Die Botanicals werden zusammen mit einem neutralen Getreidealkohol direkt destilliert. Die Destillation geschieht unter Einsatz dreier Verstärkerböden, was einer vierfachen Destillation entspricht. Anschließend wird der Gin bei Trinkstärke eingestellt. Auf Zusätze wie Zucker wird verzichtet. Abgefüllt wird in Tonflaschen, versehen mit einem Naturkorken aus Portugal.
Für die Marke Ron Piet bezieht die Hamburg Distilling Company in Ex-Bourbon-Casks tropisch gereifte Melasse-Rums aus der Column Still einer namentlich nicht genannten Brennerei in Panama. Angeliefert wird der Rum zudem bereits gesüßt. In Tanks in der Hamburg Distilling Company angekommen, wird die Trinkstärke eingestellt und ohne weitere Zusätze abgefüllt.